Categories: Finanzen, Internet Portale und Plattformen, Musikbusiness, Verkauf

Es ist an der Zeit für eine Richtungsänderung. Ab jetzt wird es an dieser Stelle hauptsächlich um Gestaltung gehen, da dies die eigentlich Sache ist um die es hier geht. Nämlich mein Diplom in Visueller Kommunikation.

All denen, die enttäuscht sind, weil es hier scheinbar doch nicht ums große Geld geht, sei gesagt: Noch sind Hopfen und Malz nicht verloren. Ich war ja in der letzten Woche in Osnabrück und habe mit zwei netten jungen Herren den Gesang für meinen Hit neu aufgenommen. Er hat sich merklich vom Hochdeutschen ins Berlinerische verschoben. Und auch sonst ist vieles anders und vor allem hitverdächtiger, wie mir scheint. Im Anschluss daran musste ich natürlich noch meinen Verpflichtungen nachkommen und ein anständiges Cover herstellen und einen Pressetext verfassen. Der Song wurde ganz und gar neu abgemischt und erscheint voraussichtlich Ende dieser Woche in den ersten Online-Musik-Shops. Vorab gibt es schonmal eine kleine Preview, besser gesagt etwas zum Hören. Natürlich nicht den kompletten Song, denn diesmal ist es knallhartes Business.

Es folgen einige Impressionen aus dem Studio.

Im Studio
Im Studio
Im Studio
Im Studio
Im Studio

Und schließlich 31 Sekunden des neuen Hits.

Cover

Der Kontostand bewegt sich nach wie vor nicht, da ich die spärlichen Einnahmen der letzten Zeit hauptsächlich in den Videodreh zu meinem Superhit und die Fahrt nach Osnabrück investiert habe. Aber der Kontrahent tut ja einiges um seinen Kontostand stetig zu verringern. Meine Chancen auf den Sieg stehen also von Tag zu Tag besser. Und mit dem gewonnen Geld kann ich im Anschluss eine unglaublich tolle Geschäftsidee umsetzen, die mich dann doch noch zur Millionärin macht!

Eine andere Sache sollte noch Erwähnung finden. Bereits vor längerer Zeit hatte ich geschildert, dass ich bei einer einschlägigen Bildagentur Fotos anbieten möchte. Um es kurz zu machen: Ich hatte es mit verschiedenen Motiven und Qualitäten versucht und es ist gescheitert. Aus technischen Gründen wurden alle meine Fotos abgelehnt. Wenn ich mir die dort angebotenen Fotos betrachte, ist das ja auch klar. Gestochen scharfe und natürlich insgesamt sehr glatte Bilder. Viele glückliche Menschen. Eben was man von einer Bildagentur erwartet. Und also nichts für mich.

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Categories: Marketing, Musikbusiness, Wissen

Gestern war ich in der Bibliothek. Zwar war ich nicht besonders erfolgreich was die gewünschte Fachliteratur betrifft, jedoch konnte ich auf dem Rückweg eine Obdachlosenzeitung erwerben, die sich in der aktuellen Ausgabe mit dem Thema Geld beschäftigt. Der »Straßenfeger« wird zumeist von obdachlosen Menschen verkauft (und gemacht), die sich damit etwas Geld verdienen können. Von den 1,20 Euro gehen 80 Cent an den Verkäufer. Es lohnt sich auch wirklich, die Zeitung mal zu kaufen. Nicht aus Mitleid, da kann man besser einfach so etwas geben, sondern weil sie gut gestaltet ist und inhaltlich wirklich etwas zu bieten hat. Zum Thema Geld finden sich beispielsweise Artikel über den König Krösus, ein Interview mit einem Herrn von der Deutschen Klassenlotterie, der frischgebackene Lottogewinner berät, Komplementärwährungen (selbst erfundene Währungen zur Unterstützung lokaler Wirtschaftskreisläufe) oder die Ausbeutung der ehemaligen Kolonie Belgisch-Kongo.

Straßenfeger

Und nun das wichtigste: Der Charterfolg könnte wohl noch klappen. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, habe ich einige Labels angeschrieben um meinen Hit anzupreisen. Und tatsächlich, ein Label namens Timezone Records hat sich bereit erklärt, den Song digital zu vermarkten, wenn ich ordentlich die Werbetrommel rühre. Dafür fahre ich nun nach Osnabrück, um morgen den Hit neu einzusingen. Das Ganze wird neu und pop-rockiger abgemischt und sich hoffentlich gut verkaufen. Und ich habe in der vergangenen Woche endlich das besagte Video dazu gedreht. Eine trashige Angelegenheit, soviel sei gesagt, aber allzuviel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn noch ist nichts in trockenen Tüchern. Natürlich bin ich schon etwas aufgeregt und gespannt ob der Dinge, die da kommen.
Auf dem Bild kann man eine Requisite vom Dreh sehen.

Requisite
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Categories: Marketing, Musikbusiness

Die Uschi ist käuflich. Endlich ist es soweit und man kann beide Versionen des Putzsongs hier kostenpflichtig, das heißt für 99 Cent pro Song, herunterladen. Ich putze (light) ist dabei die neuere und also softere Variante. Es wird auch ein T-Shirt und natürlich eine Schürze zur Uschi geben, aus technischen Gründen ließ es sich heute aber leider noch nicht realisieren. Und die Uschi hat auch noch andere Dinge vor, und zwar wird sie Putzmittel vorstellen. Ein Gedanke, der wiederum von einigen Zuschriften angeregt wurde und einige Zeit zur vollen Entfaltung brauchte.

Wer möchte, kann die beiden Uschi-Songs auch direkt bei mir auf einer persönlich gebrannten CD zusammen mit einer Autogrammkarte, die ich wiederum auch gerne mit einer persönlichen Widmung versehe, zum Vorzugspreis von 2,50 Euro zuzüglich 1,45 Euro Versand per Mail bestellen.

Autogrammkarte

Bei der Autogrammkarte handelt es sich um einen, wie bereits an anderer Stelle beschrieben, Linoldruck. Ein ganz und gar massenuntaugliches Druckverfahren will man meinen, daher um so reizvoller, es für Autogrammkarten einzusetzen.

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Categories: Musikbusiness

Nachdem ich die Rückmeldungen über meinen Superhit bedacht und ihn weitere Male angehört hatte, war ich gestern erneut beim Onkel und habe die Strophen nochmals eingesungen. Nun ist er etwas lieblicher und gefälliger will ich meinen. Außerdem konnte ich heute den Druck der Autogrammkarten abschließen. Nun werde ich einige CDs mit beiden Versionen sowie einer Klingeltonvariante des Songs bespielen und hoffentlich auch ein paar verkaufen. Näheres dazu folgt schon bald.

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Categories: Marketing, Meinung, Musikbusiness, Public Relations

Heute abend wollte ich endlich einmal das myspace Profil etwas vorantreiben. Aber ach! Mir ist völlig unerklärlich, wie diese Seite so erfolgreich und verbreitet sein kann. Derart nutzerunfreundlich in allen Einstellungen, die man dort vornehmen kann. Ganz zu schweigen von der grafischen Anpassung. Es sieht immer noch schrecklich aus und nichts ist so wie ich es haben will. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit muss die die Sache noch einmal verschoben werden. Wer trotzdem schonmal nachschauen will, findet die Seite hier.

An dieser Stelle möchte ich mich auch für die Reaktionen auf das Musikstück bedanken, positive wie negative. Und die Tips zur Vermarktung, die auch per Email eingegangen sind. Ich könnte mir gut vorstellen, den Gesang nochmal aufzunehmen, vielleicht mit etwas mehr Übung vorher. Und einige andere Sachen noch geringfügig abändern. Nachdem ich ihn absichtlich einige Zeit nicht mehr gehört habe, sind mir doch noch ein paar Änderungen im Arrangement in den Sinn gekommen.

Nachdem Spiegel Online am Donnerstag diesen Artikel über die sich zutragende Sache veröffentlicht hat, erhielten der Konkurrent und ich neben monetären Zuwendungen allerhand Kommentare und Zuschriften mit vielen Anregungen zum Geldverdienen, Angeboten und natürlich auch Kritik. Bis ich all diese beantwortet und alle verwertbaren Hinweise ausprobiert habe, wird es wohl noch etwas dauern. Ich bitte deshalb nocheinmal um etwas Geduld an alle, die noch keine Antwort erhalten haben. Gerne würde ich mich auch einmal etwas umfassender zu einigen Punkten äußern. Dabei gibt es allerdings ein kleines zeitliches Problem, obwohl ich mein Schlafpensum bereits halbiert habe. Neben der Erwerbsarbeit, die ich in dieser und der kommenden Woche noch absolvieren muss, stehen einige Pressetermine auf dem Programm. Ein Umstand der den Gegenspieler und mich einerseits natürlich erfreut, andererseits haben wir damit aber noch so gut wie keine Erfahrung und wollen daher über jedes Angebot zweimal nachdenken. Im Sinne der Sache wäre es natürlich, wenn wir uns an so viele Dinge wie möglich verkaufen würden. Wie das am besten geht, versuchen wir gerade herauszufinden. Helfen wird uns dabei morgen bzw. heute ein Mensch, den ich lieber erst Frage, bevor ich ihn namentlich erwähne. Er will uns mit einigen Ratschlägen tatkräftig und (vorerst) unentgeltlich zur Seite stehen.

Im Sinne der Interaktion und der Transparenz wäre es ja eigentlich schön, die Leser abstimmen zu lassen, welchen Medienmenschen man sich anvertrauen soll. Alles oder nichts? Sekt oder Selters? Bevor ich deswegen noch Ärger mit dem Kontrahenten bekomme, lass ich das aber lieber erst mal bleiben. Denn auch wenn wir gegeneinander spielen, so ist doch immerhin ein gemeinsames Auftreten nach außen erforderlich.

Und noch ein Wort an alle Benutzer des Internet Explorer und bei wem sonst noch das Problem auftritt, dass die rechte Spalte verrutscht: Ich hoffe, dass ich das Problem so schnell wie möglich in den Griff bekomme. Sachdienliche Hinweise diesbezüglich habe ich freundlicherweise per Email erhalten.

Achja, da wäre ja auch noch die Sache mit der Tätowierung. Bis jetzt hat sich noch kein lukratives Angebot ergeben und ich muss schon sagen, dass mich die Kommentare doch etwas verunsichert haben. Es scheint aber tatsächlich auch Leute zu geben, die so etwas durchziehen. Über die etwas mildere Variante der Werbung mithilfe spezieller Kleidung habe ich bereits nachgedacht und viele Leute haben das auch vorgeschlagen. Das Problem dabei ist natürlich zum einen die Langfristigkeit und zum anderen, dass der Kunde einen ja nicht rund um die Uhr kontrollieren kann. Und man denke nur an die Produktionskosten. Speziell für eine einmalige Sache würde sich so etwas wohl kaum lohnen. Daher mache ich mir Gedanken über eine Art Cape mit durchsichtigen Einstecktäschchen. Ich stelle mir das so vor, dass man mich zum Beispiel für einen Tag buchen und irgendwo hinschicken könnte, wo ich mich unauffällig unters Volk mische und die Botschaft verbreite. So wie mit solch einem Pappumhänger nur etwas dezenter.

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Categories: Musikbusiness

aka Yvonne veröffentlicht ihren ersten Superhit und kann jetzt schon sagen: Egal ob es ein Erfolg wird oder nicht, es hat auf alle Fälle Spaß gemacht und war sehr aufschlussreich. Wie das vermarktet werden kann, darüber muss ich mir nochmal kurz Gedanken machen. Immerhin konnte ich mich mit mir selbst auf die Künstleridentität »Uschi International« einigen. Ich denke dieser Name transportiert am besten die richtige Einstellung dazu, klingt in vielen Sprachen gut, ist einprägsam und vermittelt gleichzeitig die hohe Seriösität des Unterfangens.

Hört doch mal rein und sagt, wie er euch gefällt!

im studio
im studio 2
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Categories: Musikbusiness, Rückführung von Gebrauchsgütern, Spiel und Glück, Verkauf, Wertpapierhandel

Heute hatten wir einen erneuten Castingtermin für das Quiz mit dem Herrn Pilawa, denn es verhält sich so, dass nur eine Person die Anmeldung vollzieht. Und wenn das nicht klappt, kann die zweite Person es noch einmal versuchen. So taten wir das auch und hatten einen sehr viel angenehmeren Termin als beim ersten Mal, nämlich erst um 15 Uhr statt um zehn. Eigentlich sahen wir das ganze eher als eine Art Pflichterfüllung, da wir die zweite Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen wollten, uns aber eigentlich keine großen Chancen ausmalten. Das war vermutlich der glücklich Umstand, der uns eine Runde weiter brachte, denn wir gingen scheinbar sehr viel lockerer an die Sache heran als beim ersten Mal. Die zweite Runde bestand aus einem kurzen Interview, dass aufgezeichnet wurde. Das wird dann zusammen mit vermutlich 500 anderen Interviews von diesem Tag ausgewertet und man erhält entweder eine Einladung oder eine Absage. Man darf also gespannt sein, ob es klappt.

Namensschild vom Casting

Am Freitag war ich bei meinem Onkel, um die Hitproduktion abzuschließen. Das war jedenfalls mein Ziel, doch scheinbar war das etwas zu hoch gegriffen. Jetzt sieht es so aus, als wenn noch ein weiterer Tag zur Fertigstellung ausreichen könnte. Das hoffe ich jedenfalls, bin aber mehr oder weniger machtlos, weil ich auf einen einigermaßen kundigen Menschen angewiesen bin, der das ganze Ding halbwegs vernünftig abmischt. Ich hoffe natürlich, dass ich in meinem Onkel diesen Menschen gefunden habe, obwohl er das scheinbar nicht so sieht. Na, eine halbwegs vernünftige Demoversion wird es auf alle Fälle tun. Die erste Vorspielung im Bekanntenkreis schürte immerhin Zuversicht und auch die Katrin, die das Video dazu machen will bzw. soll, zeigte sich optimistisch ob der Chartqualitäten. Also habe ich nun erst einmal einen myspace Account angelegt, denn ohne geht es natürlich nicht. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, wie ich meine Künsteleridentität nennen soll und welches Image ich ihr gebe. Da werde ich noch eine Nacht drüber schlafen müssen.

Weil natürlich auch Aktien gekauft werden müssen, habe ich schon vor einiger Zeit über diverse Gewinnspiele, bei denen man auch Angebote für newsletter zu verschiedenen Themen erhält, einige davon zu finanziellen Themen abboniert. Die meisten sind natürlich hauptsächlich Werbebotschaften für konkrete Anlageprodukte, mitunter in so polemischem Ton vorgetragen, dass man glaubt, man hätte die Bildzeitung abonniert. Da heißt es dann zum Beispiel: »Bald 700.000 Arbeitslose mehr… Deflation, Rezession, Depression: Unternehmen kippen 2009 wie Dominosteine! Und stehen nicht wieder auf! Ende. Aus. Vorbei. Die größte Finanz-Implosion steht uns noch bevor… AKUT-Gefahr für Ihr Geld – Retten Sie Ihre Reste! Jetzt!«

Weil ich mich aber darauf nicht gerne verlassen möchte und eigentlich ja auch überhaupt gar keine Ahnung von Aktien habe, habe ich mich letzte Woche beim FAZ Börsenspiel angemeldet und einfach mal so ins blaue hinein ein paar Anteile erworben, um mal zu sehen, wie das ungefähr abläuft. Parallel dazu habe ich mich bei »maxblue«, einem Online-Depot-Dienstleistungsunternehmen der Deutschen Bank, angemeldet und sobald das eingerichtet ist, werde ich einmal in der realen Welt mein Depot bestücken und sehen, was dabei herauskommt. Und ob überhaupt etwas dabei heraus kommt. Nach dem ersten Handelstag sah das jedenfalls erstmal so aus:

Boersenspiel Depot

Soeben sind auch einige Ebay-Auktionen zuende gegangen und ich war vom Ergebnis positiv überrascht, man könnte sogar sagen geplättet. Neben dem schönen Buch »Blitz und der Feuerteufel«, einem Pferdebuch für junge Menschen, das für einen Euro verkauft wurde, habe ich unter anderem ein DSL Modem und einen WLAN Stick feilgeboten. Beides Dinge, die mir meine Telefongesellschaft zusammen mit einem Anschluss bereitgestellt hat, die ich allerdings nicht gebrauchen konnte. Das Modem ging wie erwartet ebenfalls für einen Euro über den virtuellen Ladentisch. Der WLAN Stick übertraf allerdings mit 19,50 Euro all meine Erwartungen bei weitem. Schön!

schönes Buch

Und zum Abschluss, und weil ich mir vorgenommen habe, etwas mehr Bildmaterial zur Verfügung zu stellen, noch einen kleinen Überblick über die Summe der Pfandflaschen, die ich bereits gesammelt und abgegeben habe. Das trägt zwar zum ganzen hier nicht allzuviel bei, zeigt aber vielleicht dem interessierten Leser, wie es gehen könnte, dass daraus am Ende eine grafische Diplomarbeit wird. Und es zeigt auch die erschreckenden Ausmaße des Alkoholkonsums von mir und meiner Mitbewohnerin, denn diese Flaschen sind nicht auf der Straße gesammelt worden. Und Weinflaschen sind ja bekanntlich keine Pfandflaschen und kommen also auch nicht vor.

Pfandflaschen
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Categories: Musikbusiness, Spiel und Glück

war natürlich ein Reinfall. Der Umstand, dass ich nichts konnte, bewog mich dazu, mich nicht am Brandenburger Tor niederzulassen, sondern vor dem Berliner Dom, wo in dieser Jahreszeit naturgemäß nicht viel Publikumsverkehr herrscht, um dadurch wenigstens die Scheu vor dem Schritt in die Öffentlichkeit etwas geringer zu halten.

Abgesehen davon, dass ich nichts verdient habe, was aber vermutlich auch daran lag, dass mein Kontrahent die Aktion videografisch begleitet hat und das ganze eher wie eine Szene aus einem durchgeknallten Studentenfilmchen ausgesehen haben mochte denn als Geldeinnahmemaßnahme, konnte ich immerhin einige Lehren daraus ziehen:

1. Ich sollte diese Sache frühestens in einem Monat wieder versuchen, bzw. dann, wenn ich wenigstens die Griffe im Schlaf beherrsche.

2. Es sollten etwas höhere Temperaturen herrschen, so dass der ohnehin kaum vorhandene Spielfluss nicht auch noch durch steifgefrorene Finger gebremst wird.

3. Ich sollte vielleicht etwas angetrunken sein, um aufkommende Nervosität lässig überspielen zu können und mich in eine Rampensau verwandeln.

4. Ich sollte mir besser überhaupt andere Tätigkeiten ausdenken und dieses Vorhaben ebenso wie die vorangegangenen unter »Schwachsinn« verbuchen.

Das Material ist endlich verarbeitet und ergab folgendes:
(Quellenhinweis: In diesem Video verwende ich den Musiktitel »Heart of Gold« von Neil Young.)


Immerhin gab es gestern Abend noch eine kleine Geldspende aus Pfanderlösen, die ich am Spielautomaten in einer zwielichtigen »Sportsbar« auch noch verdoppeln konnte. Eigentlich unverständlich, da ich ja in Sachen Glücksspiel eigentlich auch zum Scheitern verurteilt bin. Vermutlich ist das hauptsächlich bei größeren Beträgen der Fall.

Der Automat
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Categories: Geschäftsideen, Internet Portale und Plattformen, Musikbusiness, Spiel und Glück

Vorausgesetzt, es regnet nicht. Dann werde ich mit meiner Gitarre zum Brandenburger Tor ziehen und das Laufpublikum mit meinen in den letzten 10 Tagen erworbenen Spielkünsten beeindrucken. Vor allem heute habe ich nochmals mehrere Stunden geübt und ich hoffe, dass das nicht zu einer Sehnenscheidenentzündung führen wird. Im Moment habe ich vier Songs im Repertoire, bei denen ich fast die Griffe und ein wenig den Text beherrsche. Der Kontrahent hat immerhin zwei davon auf Anhieb erkannt. Wie sich das genau zutragen wird, kann man natürlich in Bälde an dieser Stelle erfahren.

Die Recherchen zum Umfragen Scout führten mich bereits ab dem zweiten Googleeintrag auf Seiten wie »computerbetrug.de«. Nach einem kurzen Blick auf einige Foreneinträge, wusste ich, was mich erwarten würde, falls ich mich weigerte, die Forderung zu begleichen. Eindringliche Mahnungen und schließlich die Drohung mit einem Inkasso-Unternehmen. Um dem Vorzubeugen, habe ich eine Email mit juristischem Inhalt verfasst (Textvorlagen für so etwas finden sich ebenfalls im Netz), dass ich mich arglistig getäuscht sehe und deshalb der Vertrag nicht rechtskräftig ist. Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Anmeldung bei diesem Portal kostenlos ist. Ein Umstand, der auch mich dazu bewog, diesen Vorgang durchzuführen. Der Hinweis, dass mit der Anmeldung auch die sogenannte Setup-Gebühr fällig wird, ist geschickt versteckt. Falls dennoch bedrohliche Emails eingehen werden, bleibt nur, diese zu ignorieren. Schließlich sitzt die »Firma« in der Schweiz und ist scheinbar bereits als zwielichtiges Unternehmen bekannt. Und solche Unternehmungen leben ja bekanntlich von einer handvoll Menschen, die sich durch die ständigen Mahnungen und Drohgebärden unter Druck setzen lassen, bis sie schließlich zahlen. Jedem einzelnen mittels eines Inkasso-Unternehmens hinterherzulaufen, wäre völlig unrentabel. Nun hoffe ich, dass sich das alles auch bewahrheitet und nicht doch eines Tages eine zwielichtige Gestalt vor meiner Tür herumlungert, die Geld fordert.

Der Gegenspieler hat ja momentan wieder unglaubliches Glück beim Wetten. Natürlich schwingt bei dieser Feststellung etwas Neid mit. Aber ich habe es ja ebenfalls auf diesem Gebiet versucht und bin wohl kein Zockertyp. Das muss man einfach so hinnehmen. Im Gegensatz zu ihm bastle ich außerdem intensiv an meinem Superhit. Und wenn dieser erst mal richtig einschlägt, sind die paar hundert Euro vom Wetten schnell aufgeholt.

Vielleicht sollte ich mir doch etwas Vernünftiges überlegen, etwas das groß angelegt ist und innerhalb kürzester Zeit Geld abwirft. Vielleicht doch etwas im Internet. Eine diffuse Idee habe ich auch schon im Hinterkopf, aber die muss erst noch ein wenig reifen. Bis dahin werde ich versuchen, das immer noch mickrige Kapital etwas zu vermehren, um Investitionen tätigen zu können.

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Categories: Musikbusiness, Wertpapierhandel

Diese Überschrift soll metaphorisch als Aufhänger des Folgenden dienen:
Am Wochenende war es endlich so weit. Der Konkurrent und ich bekamen eine Anleitung zum Hitschreiben. Im Großen und Ganzen ist ja das Rezept dafür kein Geheimnis und vermutlich allgemein bekannt, dennoch ist es ganz hilfreich, die wichtigsten Zutaten einmal vor Augen geführt zu bekommen. Der Seminarleiter war der Meinung, dass man etwa ein Jahr bräuchte, um solch einem Vorhaben zum Erfolg zu verhelfen.

Da ich mir erst einmal eine kostenlose Testversion eines Musikmachprogramms herunter geladen habe, bleiben mir dafür allerdings nur 14 Tage Zeit. Denn an einen Kauf des Programms ist wohl nicht zu denken. Noch fehlt mir zwar die zündende Idee, aber die wird sich nach dem Hören einiger Charterfolge sicherlich einstellen.

Nebenbei übe ich natürlich täglich das Gitarrenspiel, um das etwas kurzfristigere Ziel der Straßenmusik nicht aus den Augen zu verlieren. Die Finger sind bereits etwas taub und meine Mitbewohnerin entnervt. Aber ich glaube nach wie vor fest an die Kraft der Musik.

Da ich am letzten Bundesligasamstag wieder einmal Geld verwettet habe, muss ich wohl etwas Neues auf dem Glücksspielsektor ausprobieren. Nachdem ich meinen Konkurrenten bei der Betätigung im Onlinecasino nun schon eine Weile beobachtet habe, bin ich zu dem Entschluss gelangt, es einmal mit Aktien zu versuchen. Während der Weihnachtsfeiertage werde ich mich etwas eingehender mit dem Thema beschäftigen und im Anschluss einige Käufe tätigen. Bei der Deutschen Bank kann man das scheinbar ganz einfach online und auf eigene Faust durchführen. Parallel dazu werde ich mich auch mit Karl Marx befassen. Die drei Bände »Das Kapital« liegen im Moment noch unangetastet auf meinem Schreibtisch. Von der Lektüre erhoffe ich mir einige aufschlussreiche Einblicke in die Welt der Ökonomie.

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