Categories: Geschäftsideen, Internet Portale und Plattformen, Musikbusiness, Spiel und Glück

Vorausgesetzt, es regnet nicht. Dann werde ich mit meiner Gitarre zum Brandenburger Tor ziehen und das Laufpublikum mit meinen in den letzten 10 Tagen erworbenen Spielkünsten beeindrucken. Vor allem heute habe ich nochmals mehrere Stunden geübt und ich hoffe, dass das nicht zu einer Sehnenscheidenentzündung führen wird. Im Moment habe ich vier Songs im Repertoire, bei denen ich fast die Griffe und ein wenig den Text beherrsche. Der Kontrahent hat immerhin zwei davon auf Anhieb erkannt. Wie sich das genau zutragen wird, kann man natürlich in Bälde an dieser Stelle erfahren.

Die Recherchen zum Umfragen Scout führten mich bereits ab dem zweiten Googleeintrag auf Seiten wie »computerbetrug.de«. Nach einem kurzen Blick auf einige Foreneinträge, wusste ich, was mich erwarten würde, falls ich mich weigerte, die Forderung zu begleichen. Eindringliche Mahnungen und schließlich die Drohung mit einem Inkasso-Unternehmen. Um dem Vorzubeugen, habe ich eine Email mit juristischem Inhalt verfasst (Textvorlagen für so etwas finden sich ebenfalls im Netz), dass ich mich arglistig getäuscht sehe und deshalb der Vertrag nicht rechtskräftig ist. Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Anmeldung bei diesem Portal kostenlos ist. Ein Umstand, der auch mich dazu bewog, diesen Vorgang durchzuführen. Der Hinweis, dass mit der Anmeldung auch die sogenannte Setup-Gebühr fällig wird, ist geschickt versteckt. Falls dennoch bedrohliche Emails eingehen werden, bleibt nur, diese zu ignorieren. Schließlich sitzt die »Firma« in der Schweiz und ist scheinbar bereits als zwielichtiges Unternehmen bekannt. Und solche Unternehmungen leben ja bekanntlich von einer handvoll Menschen, die sich durch die ständigen Mahnungen und Drohgebärden unter Druck setzen lassen, bis sie schließlich zahlen. Jedem einzelnen mittels eines Inkasso-Unternehmens hinterherzulaufen, wäre völlig unrentabel. Nun hoffe ich, dass sich das alles auch bewahrheitet und nicht doch eines Tages eine zwielichtige Gestalt vor meiner Tür herumlungert, die Geld fordert.

Der Gegenspieler hat ja momentan wieder unglaubliches Glück beim Wetten. Natürlich schwingt bei dieser Feststellung etwas Neid mit. Aber ich habe es ja ebenfalls auf diesem Gebiet versucht und bin wohl kein Zockertyp. Das muss man einfach so hinnehmen. Im Gegensatz zu ihm bastle ich außerdem intensiv an meinem Superhit. Und wenn dieser erst mal richtig einschlägt, sind die paar hundert Euro vom Wetten schnell aufgeholt.

Vielleicht sollte ich mir doch etwas Vernünftiges überlegen, etwas das groß angelegt ist und innerhalb kürzester Zeit Geld abwirft. Vielleicht doch etwas im Internet. Eine diffuse Idee habe ich auch schon im Hinterkopf, aber die muss erst noch ein wenig reifen. Bis dahin werde ich versuchen, das immer noch mickrige Kapital etwas zu vermehren, um Investitionen tätigen zu können.

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Categories: Musikbusiness, Wertpapierhandel

Diese Überschrift soll metaphorisch als Aufhänger des Folgenden dienen:
Am Wochenende war es endlich so weit. Der Konkurrent und ich bekamen eine Anleitung zum Hitschreiben. Im Großen und Ganzen ist ja das Rezept dafür kein Geheimnis und vermutlich allgemein bekannt, dennoch ist es ganz hilfreich, die wichtigsten Zutaten einmal vor Augen geführt zu bekommen. Der Seminarleiter war der Meinung, dass man etwa ein Jahr bräuchte, um solch einem Vorhaben zum Erfolg zu verhelfen.

Da ich mir erst einmal eine kostenlose Testversion eines Musikmachprogramms herunter geladen habe, bleiben mir dafür allerdings nur 14 Tage Zeit. Denn an einen Kauf des Programms ist wohl nicht zu denken. Noch fehlt mir zwar die zündende Idee, aber die wird sich nach dem Hören einiger Charterfolge sicherlich einstellen.

Nebenbei übe ich natürlich täglich das Gitarrenspiel, um das etwas kurzfristigere Ziel der Straßenmusik nicht aus den Augen zu verlieren. Die Finger sind bereits etwas taub und meine Mitbewohnerin entnervt. Aber ich glaube nach wie vor fest an die Kraft der Musik.

Da ich am letzten Bundesligasamstag wieder einmal Geld verwettet habe, muss ich wohl etwas Neues auf dem Glücksspielsektor ausprobieren. Nachdem ich meinen Konkurrenten bei der Betätigung im Onlinecasino nun schon eine Weile beobachtet habe, bin ich zu dem Entschluss gelangt, es einmal mit Aktien zu versuchen. Während der Weihnachtsfeiertage werde ich mich etwas eingehender mit dem Thema beschäftigen und im Anschluss einige Käufe tätigen. Bei der Deutschen Bank kann man das scheinbar ganz einfach online und auf eigene Faust durchführen. Parallel dazu werde ich mich auch mit Karl Marx befassen. Die drei Bände »Das Kapital« liegen im Moment noch unangetastet auf meinem Schreibtisch. Von der Lektüre erhoffe ich mir einige aufschlussreiche Einblicke in die Welt der Ökonomie.

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Categories: Geschäftsideen, Public Relations, Spiel und Glück, Wissen

In diesem Post gedenke ich, einmal ausführlich zu schildern, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache. Man mag ja denken, schön und gut, die machen da ab und zu mal ne spaßige Aktion, verzocken etwas Geld beim Online-Poker und das wars dann. Aber nein, so ist es natürlich nicht. Zuallererst einmal fängt der Tag  unglaublich früh an – für studentische Verhältnisse jedenfalls. Die erste Tat des Tages ist natürlich der Gang zum Rechner um Emails abzurufen, Werbemails nach lukrativen Angeboten zu durchforsten, an dem ein oder anderen Gewinnspiel teilzunehmen und sich einen kurzen Überblick über die weltpolitischen und finanziellen Geschehnisse zu verschaffen. Bestenfalls kombiniert man diesen Vorgang gleich mit dem Frühstück, denn Zeit ist ja bekanntlich Geld. Danach stehen dann je nach Wochentag verschiedene Verpflichtungen an.

In den letzten Tagen kam ja die PR-Maschine ganz schön ins Rollen. Beispielsweise gab es gestern einen kurzen Beitrag im ZDF-Morgenmagazin über ebendiese Seiten. Dieser Umstand bringt mich natürlich etwas in Zugzwang, den Blog regelmäßig zu pflegen. Mein Kontrahent hatte da in den letzten Tagen etwas die Nase vorn, muss ich zugeben. Das liegt natürlich auch daran, dass er viel schwafelt von Dingen, die man tun könnte, nicht aber von Dingen, die tatsächlich auch umgesetzt werden. Aber er hat natürlich recht, man muss dem geneigten Leser auch klarmachen, auf welchen Bahnen sich das Hirn tagtäglich bewegt, wenn man ständig ans Geldverdienen denkt. Und wieviele verheißungsvolle Ideen sich als unmöglich herausstellen.

Beispielsweise hatte ich die Idee, eine Erbenvermittlung ins Leben zu rufen. Zum einen für Menschen, die wahnsinnig viel Geld haben, aber niemanden, dem sie es nach ihrem Ableben vererben können oder wollen. Zum anderen für Menschen, die kein Geld haben, aber dringend welches brauchen und obendrein noch so nett sind, mit ihrem zukünftigen Erblasser womöglich über Jahre hinweg intensive und freundschaftliche Beziehungen zu pflegen. Ich hätte an der ganzen Sache natürlich mithilfe einer saftigen Vermittlungsprovision verdient. Nach einigen Recherchen zum deutschen Erbrecht stellte sich allerdings heraus, dass diese wunderbare Idee zum Scheitern verurteilt ist.

So gehen dann womöglich ganze Tage ins Land, die man mit Recherchen zubringt, um die eine wirklich funktionierende und unglaublich lukrative Idee zum Geldverdienen zu finden. Da mir dies bis jetzt nicht geglückt ist, muss ich mich also in verschiedene Tätigkeitsfelder hineinbegeben in der Hoffnung, dass sich womöglich hinter einer dieser Tätigkeiten ein unverhoffter Weg auftut, der mich dem Ziel ein Stück näher bringt. Und so endet ein recht umfangreicher Tag, an dem unter anderem weitere PR-Maßnahmen besprochen wuden.

Nach dieser Besprechung verbrachte ich einige Stunden in der universitätseigenen Druckwerkstatt, um Aufkleber mit unserer Webadresse herzustellen. Es müssen schon bald auch Flyer und ähnliche Werbemittel folgen. Schließlich könnte es ja sein, dass so ein Flyer eventuell einem Investor aus dem Ausland in die Hände fällt und dieser uns, besser gesagt mich, an einem dicken Geschäft teilhaben lässt. Bis dahin bleibt für mich an diesem Abend folgendes: Gitarre üben, mir überlegen, was ich morgen bei Winson auf Motor FM sagen möchte (gegen 17 Uhr sind wir bei ihm zu Gast, ein Umstand, den wir Clara verdanken) und möglichst nicht nach 3 Uhr im Bett sein, denn morgen geht es wieder früh raus. Ein neuer Tag auf dem Weg zur Million wird anbrechen und er wird mich zunächst in die Uni führen, wo ich innerhalb kürzester Zeit einen Superhit zusammen basteln werde.

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Categories: Musikbusiness, Verkauf

ist abgeschlossen und führte zu einem hoffnungsvollen Ergebnis, das ich jetzt nur noch verkaufen muss. Natürlich bin ich etwas bange, dass ich darauf sitzen bleibe. Aber das wird natürlich nicht passieren. Morgen startet eine erste Vermarktungsoffensive in meinem Heimatort.

Dies lässt sich logistisch auch ganz wunderbar mit dem angestrebten Gitarrenunterricht verknüpfen, welcher bei meinem Oheim stattfinden wird, seineszeichens Gitarrist der Gothic-Kapelle Dreadful Shadows und auch auf Solopfaden unterwegs, wie es so schön heißt. Von dieser Einführung in die Welt der Musik erhoffe ich mir natürlich in erster Linie Ruhm und Reichtum. Künstlerischen Ansprüchen werde ich wohl eher nicht genügen. Nichts desto trotz sei hier aber erwähnt, dass ich in musikalischen Dingen bereits eine Vorbildung aufweisen kann: Im Teenager-Alter genoss ich einige Jahre klassischen Klavierunterricht, der jedoch nie so recht auf fruchtbaren Boden fallen wollte.

In Sachen Musik sei an dieser Stelle auch noch folgendes erwähnt: In dieser und der nächsten Woche nehme ich an einem Seminar teil, dass es mir (und blöderweise auch meinem Kontrahenten, denn er nimmt ebenfalls teil) ermöglichen wird, einen Nummer-Eins-Hit zu schreiben bzw. musikalisch umzusetzen. Komibiniert mit der Anleitung von The KLF, wie man einen Nummer-Eins-Hit landet, wird sich so vermutlich eine lukrative Geldquelle erschließen lassen.

Es folgen einige Impressionen zum Backereignis. Ab morgen wird es außerdem möglich sein, direkt bei mir erstklassiges weihnachtliches Gebäck zu bestellen.

Backvorgang
Backvorgang
fertige Backwaren
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