Categories: Hinweise, Wissen

Es muss etwas geschehen. Im ganz praktischen Sinne: Die gesammelten Daten müssen ausgewertet und aufbereitet werden. Dies stellt am Ende schließlich die tatsächliche Diplomarbeit dar. Dafür ist noch etwas mehr als ein Monat Zeit. Unfassbar wenig, wenn man bedenkt wie viel Zeit schon ins Land gegangen ist.

Ein kurzer Überblick über den Zeitplan: am 23. April muss eine fertige Dokumentation über die (bis dahin noch nicht ganz fertige Arbeit) abgegeben werden. Solch eine Dokumentation sollte beinhalten, wie man das Thema erdacht hat, Recherchen und theoretische Grundlagen, sowie sämtliche Schritte, Überlegungen und verworfene Versuche bis zur fertigen Arbeit. Des weiteren müssen zwei sorgfältig ausgearbeitete Themen für den theoretischen Teil eingereicht werden. Diese sind zumeist im kunst- oder kommunikationswissenschaftlichen Bereich angesiedelt, werden von den Studenten erdacht, von den Prüfern abgesegnet und passen im besten Falle auch zur praktischen Arbeit.

Schließlich findet in der Woche vom 18.–22. Mai die Prüfung statt. Bis dahin muss die praktische Arbeit komplett fertig sein. Das heißt, dass sie eigentlich Ende April fertig sein sollte, denn sie muss noch gedruckt und gebunden werden. Weil es um Grafik geht, ist dieser Prozess natürlich nicht mit einem Gang zum Copyshop erledigt und dauert entsprechend länger. Drei Wochen sollte man mindestens dafür einplanen. Während der verbleibenden Zeit bis zum Prüfungstermin kümmert man sich dann hauptsächlich um die theoretischen Arbeiten und natürlich um die Präsentation. Ob das auch tatsächlich so klappt, sei einmal dahingestellt.

Die Herangehensweise gestaltet sich im Moment wie folgt: Der Kontrahent und ich werden zusammen ein Buch gestalten, das in sich aber wiederum aus zwei Büchern besteht. Die letzten Tage verstrichen also mit grundsätzlichen Überlegungen zu: Wie könnte sowas konkret aussehen? Format, Größe, Papier etc. Was soll gezeigt werden? Die ablaufende Zeit, Aktionen, Reaktionen, Verweise auf Vergangenes, Zukünftiges, den Kontrahenten? Zugriffszahlen, Statistiken, Auswertungen. Und wie könnte das alles gut zusammen gehen? Wäre es nicht toll, auf geldähnlichem Papier zu drucken? Undsoweiter undsofort. Dies sind die eigentlichen Vorüberlegung des Ganzen. Dann geht es immer mehr ins Detail.

Um sich einen Überblick über die Gegebenheiten zu schaffen, ist es mitunter ratsam, ganz banal die Dinge aufzuräumen. Zum Beispiel habe ich im Folgenden einmal die bei mir eingetroffenen Emails eines einzigen Tages ausgedruckt und grob zeitlich geordnet. Was im Mailprogramm völlig untergeht, wird analog in ganzem Ausmaß sichtbar: Etwa 2,5 Quadratmeter Text in 8 Punkt Courier.

Emails
Emails

Mit solchen Dingen werde ich mich also in den verbleibenden Tagen überwiegend befassen und sie werden an dieser Stelle auch Erwähnung finden. Schließllich lautet der Arbeitstitel unserer Blogs »Dokumentation der Aktionen, Recherchen und grafischen Aufbereitung der fertigen Arbeit«.

Viele Menschen haben es sich wohl schon gedacht, aber ich denke dies ist ein guter Zeitpunkt, es einmal deutlich auszusprechen und also einmal grob zu umreißen, worum es uns eigentlich ging. Wir haben uns gefragt: Was passiert, wenn man sagt, dass man innerhalb eines halben Jahres Millionär werden will? Ob überhaupt etwas passieren würde, wussten wir vorher natürlich nicht. Und auch die Finanzkrise wurde erst nach der Abgabe des Diplomthemas deutlich. Ich wage aber einmal die Behauptung, dass diese vor allem merklich zu verschiedenen Reaktionen beigetragen hat. Ja, es wahrscheinlich überhaupt erst möglich gemacht hat, dass unser bescheidener Versuch Beachtung fand.

Dass das Thema von Belang ist, war klar. Jeder träumt wohl hin und wieder davon, reich zu sein. Ob dadurch die finanziellen Probleme kleiner werden, ist natürlich eine andere Frage. Aber so gesehen, war unser Ziel ja nichts wirklich Neues. Dass man ohne Polemik niemanden hinterm Ofen hervorlocken kann, war uns schon klar. Was es aber heißt, Informationen in eine bestimmte Richtung zu lenken, und dass das auch funktioniert, ist schon beeindruckend. Das fängt auf dem eigenen Blog an, schon allein dadurch, dass man unliebsame Kommentare unterdrücken kann und es nicht einmal jemand merkt.

Darauf, was in anderen Zusammenhängen über einen selbst berichtet wird, hat man natürlich weniger oder gar keinen Einfluss. Was dann daraus entsteht ist wirklich erstaunlich. Man muss sich zugegeben auch ein dickes Fell zulegen, um nicht alles persönlich zu nehmen. Aber so gesehen, war diese Aktion bereits ein voller Erfolg, da sie alles abbildet von 0–48.000 Besucher am Tag. Es zeigt, was passiert, wenn man Interesse weckt, Glück hat, richtige und falsche Entscheidungen trifft, überfordert ist, Unsinniges ausprobiert, manche Menschen erheitert, andere verärgert, nicht regelmäßg bloggt und die Leute enttäuscht. Eben die ganze Bandbreite. Dafür möchte ich mich bereits jetzt bei wirklich allen Menschen bedanken, die direkt und indirekt dazu beigetragen haben. Und diesen langen Post hiermit abschließen.

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Categories: Verkauf

Am Wochenende habe ich mir zum einen Ratschläge über ein anstehendes Projekt eingeholt, zum anderen habe ich einige Überlegungen zu einem Brettspiel angestellt. Sollte das bei den Professoren auf fruchtbaren Boden fallen, wird dies eventuell ein Teil meiner finalen Arbeit. Bei dem Brettspiel geht es natürlich darum, Millionär zu werden und man kann es sich wie eine Mischung aus »Monopoly« und »Die Siedler von Catan« vorstellen. Sobald ich das Konzept bei den Lehrkräften vorgetragen habe, werde ich an dieser Stelle einmal einen kurzen Überblick über das Spielprinzip geben. Immerhin könnte ich es vielleicht an einen Spieleverlag verkaufen.

Außerdem habe ich mit einer grafischen Auftragsarbeit zum Thema Geld begonnen.

Auftragsarbeit

Die Idee der Auflistung aller bisherigen Aktionen zum Geldverdienen finde ich sehr gut, das werde ich einmal in einer Übersicht zusammenstellen. Außerdem wäre vielleicht noch interessant, welche Vorschläge zum Thema Geldverdienen bisher eingegangen sind

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