Categories: Hinweise, Sparsamkeit, Weihnachten

Wer zum Fest der Liebe noch ein schnelles und preiswertes Geschenk braucht, gerät mitunter in Panik, dabei gibt es noch so einiges, was in letzter Minute besorgt werden kann.

Zum Beispiel das allseits beliebte Weihnachtsgebäck. Manch einer kennt womöglich diese »Beste-Freundinnen-Geschenke« für die langjährige Singlefrau: der Mann zum Selberbacken. Gibts schön verpackt als Ausstechförmchen und mit einem Büchlein dazu. Man könnte aber stattdessen einfach den bereits fertigen selbstgebackenen Mann verschenken.

Herzchen

Glücklich, wer schon ein Förmchen hat, zur Not kann man aber auch ganz fix eine Pappschablone herstellen, für den einmaligen Backvorgang wird das wohl reichen. Und das Tolle ist: Der Phantasie sind wieder einmal keine Grenzen gesetzt: Ob die Lokomotive für den Opa, das Kätzchen für die Nachbarin oder der Porsche für den Freund – hier lassen sich unglaublich viele individuelle Geschenkideen auf einen Schlag lösen. Am schnellsten geht das alles mit einem Mürbeteig, zur Not kann man den auch kaufen, aber dann hat man ja nicht besonders viel gespart. Verzierungen können ganz wunderbar mit Zuckerguss und dergleichen hergestellt werden, wer keine Farbe kaufen will, kann auch auf Dinge aus dem Haushalt zurückgreifen. Rote Bete färben zum Beispiel ganz hervorragend. Aber bevor es zu ökig wird, weiter zum nächsten Punkt.

Das T-Shirt. Günstig gekauft und mit einer individuellen Botschaft versehen. Wer schon einmal Nadel und Faden bedient hat, kann mit Stickerei so einiges hermachen. Dabei gilt: die handwerklichen Mängel unbedingt übertreiben! Das ganze auf einem T-Shirt ohne Nähte an den Bündchen und schon heißt so etwas »Vintage«. Ob Knöpfe, Stoffreste oder der olle Bügelflicken mit Motiv – alles kann Verwendung finden. Nur allzu lange sollte es freilich nicht dauern. Wer zusätzlich noch etwas investieren will, kann auch Stofffarbe kaufen. Man denke nur an den guten alten Kartoffeldruck! Wobei das zeitlich auch ganz schön ausufern könnte. Es gibt aber auch Textilmarker, mit denen kann man das gewünschte Objekt ganz schnell und einfach individualisieren. Neben dem T-Shirt sind natürlich noch unzählige andere Sachen denkbar, die personalisiert werden können, vom Kuschelkissen bis zum Topflappen. Und wenn dann immer noch etwas fehlt für jemanden, für den man aber auch partout keine Idee hat, kann man ja zur Not auch etwas aus dem eigenen Besitz (weiter)verschenken.

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Categories: Musikbusiness, Verkauf

Heute kam ich in den Genuss einer Einführung in das Gitarrenspiel. Der Oheim zeigte sich allerdings etwas skeptisch, als ich ihm mitteilte, dass ich am besten schon an diesem Wochenende etwas Vorspielbares können müsste. Nach einigen Grundlagen – wie man die Gitarre stimmt und die Griffe liest – gingen wir dazu über, möglichst bekannte Songs herauszusuchen, die nach Möglichkeit nicht mehr als fünf einfache Akkorde erfordern und bei denen der Fingerwechsel eher einfach ist. Meine ursprüngliche Idee, Neil Young könnte dafür geeignet sein, stellte sich auch als realistisch heraus.

Doch bereits nach kurzer Zeit taten mir vom Rumschrabbeln auf seiner mit Stahlseiten bespannten Westerngitarre die Finger weh. Ob sich wohl innerhalb kürzester Zeit eine entsprechende Hornhaut ausbilden wird, die das Spielen weniger schmerzhaft macht, bleibt fraglich. Und dann ist da ja noch die Sache mit dem Üben. Daran ist in meiner Jugend bereits das Klavierspielen gescheitert. Und selbst, wenn ich einen Song halbwegs beherrsche, kann ich mich ja schlecht irgendwo platzieren und dann stundenlang diesen einen Song spielen. Vermutlich muss ich die U-Bahn-Strategie anwenden und jedesmal den Waggon wechseln. Dann fällt niemandem auf, dass ich nur ein Stück beherrsche. Vielleicht könnte man diese Sache auch ins Gegenteil verkehren und so unglaublich grässlich spielen, dass einem die Leute aus Mitleid etwas geben oder womöglich, damit ich aufhöre zu spielen.

Außerdem habe ich heute die ersten Backwaren ausgeliefert und allein bei Eltern und Großeltern 30 Euro eingenommen. Dieser Umstand stimmt mich hoffnungsfroh, denn dadurch habe ich bereits die Hälfte meiner Investition in Backzutaten wieder herausgewirtschaftet.

Gitarrenunterricht
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Categories: Musikbusiness, Verkauf

ist abgeschlossen und führte zu einem hoffnungsvollen Ergebnis, das ich jetzt nur noch verkaufen muss. Natürlich bin ich etwas bange, dass ich darauf sitzen bleibe. Aber das wird natürlich nicht passieren. Morgen startet eine erste Vermarktungsoffensive in meinem Heimatort.

Dies lässt sich logistisch auch ganz wunderbar mit dem angestrebten Gitarrenunterricht verknüpfen, welcher bei meinem Oheim stattfinden wird, seineszeichens Gitarrist der Gothic-Kapelle Dreadful Shadows und auch auf Solopfaden unterwegs, wie es so schön heißt. Von dieser Einführung in die Welt der Musik erhoffe ich mir natürlich in erster Linie Ruhm und Reichtum. Künstlerischen Ansprüchen werde ich wohl eher nicht genügen. Nichts desto trotz sei hier aber erwähnt, dass ich in musikalischen Dingen bereits eine Vorbildung aufweisen kann: Im Teenager-Alter genoss ich einige Jahre klassischen Klavierunterricht, der jedoch nie so recht auf fruchtbaren Boden fallen wollte.

In Sachen Musik sei an dieser Stelle auch noch folgendes erwähnt: In dieser und der nächsten Woche nehme ich an einem Seminar teil, dass es mir (und blöderweise auch meinem Kontrahenten, denn er nimmt ebenfalls teil) ermöglichen wird, einen Nummer-Eins-Hit zu schreiben bzw. musikalisch umzusetzen. Komibiniert mit der Anleitung von The KLF, wie man einen Nummer-Eins-Hit landet, wird sich so vermutlich eine lukrative Geldquelle erschließen lassen.

Es folgen einige Impressionen zum Backereignis. Ab morgen wird es außerdem möglich sein, direkt bei mir erstklassiges weihnachtliches Gebäck zu bestellen.

Backvorgang
Backvorgang
fertige Backwaren
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Categories: Verkauf

sitzt ja bekanntlich das Geld locker. Diesen Umstand möchte ich mir zu Nutze machen und verschiedene Tätigkeitsfelder erschließen. Zum einen das der Weihnachtsbäckerei. Da ich bereits von verschiedenen Seiten dazu gedrängt worden bin, meine kostbare Freizeit dem Backvorgang zu opfern, werde ich die Sache kurzerhand zu einer umfangreichen Keksproduktion ausweiten und kostenpflichtig unters Volk bringen. Potentielle Abnehmer sind schon gefunden und der Vater steht kostenlos als Vertriebspartner für den Heimatort zur Verfügung.
Zum anderen werde ich mich einem Crahkurs zum Gitarrenspiel unterziehen. Mit ein paar einfachen Griffen und besinnlichem Liedgut sollte sich doch in der Vorweihnachtszeit etwas verdienen lassen.

Vorbereitung zur Keksproduktion
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