Categories: Marketing, Meinung, Musikbusiness, Public Relations

Heute abend wollte ich endlich einmal das myspace Profil etwas vorantreiben. Aber ach! Mir ist völlig unerklärlich, wie diese Seite so erfolgreich und verbreitet sein kann. Derart nutzerunfreundlich in allen Einstellungen, die man dort vornehmen kann. Ganz zu schweigen von der grafischen Anpassung. Es sieht immer noch schrecklich aus und nichts ist so wie ich es haben will. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit muss die die Sache noch einmal verschoben werden. Wer trotzdem schonmal nachschauen will, findet die Seite hier.

An dieser Stelle möchte ich mich auch für die Reaktionen auf das Musikstück bedanken, positive wie negative. Und die Tips zur Vermarktung, die auch per Email eingegangen sind. Ich könnte mir gut vorstellen, den Gesang nochmal aufzunehmen, vielleicht mit etwas mehr Übung vorher. Und einige andere Sachen noch geringfügig abändern. Nachdem ich ihn absichtlich einige Zeit nicht mehr gehört habe, sind mir doch noch ein paar Änderungen im Arrangement in den Sinn gekommen.

Nachdem Spiegel Online am Donnerstag diesen Artikel über die sich zutragende Sache veröffentlicht hat, erhielten der Konkurrent und ich neben monetären Zuwendungen allerhand Kommentare und Zuschriften mit vielen Anregungen zum Geldverdienen, Angeboten und natürlich auch Kritik. Bis ich all diese beantwortet und alle verwertbaren Hinweise ausprobiert habe, wird es wohl noch etwas dauern. Ich bitte deshalb nocheinmal um etwas Geduld an alle, die noch keine Antwort erhalten haben. Gerne würde ich mich auch einmal etwas umfassender zu einigen Punkten äußern. Dabei gibt es allerdings ein kleines zeitliches Problem, obwohl ich mein Schlafpensum bereits halbiert habe. Neben der Erwerbsarbeit, die ich in dieser und der kommenden Woche noch absolvieren muss, stehen einige Pressetermine auf dem Programm. Ein Umstand der den Gegenspieler und mich einerseits natürlich erfreut, andererseits haben wir damit aber noch so gut wie keine Erfahrung und wollen daher über jedes Angebot zweimal nachdenken. Im Sinne der Sache wäre es natürlich, wenn wir uns an so viele Dinge wie möglich verkaufen würden. Wie das am besten geht, versuchen wir gerade herauszufinden. Helfen wird uns dabei morgen bzw. heute ein Mensch, den ich lieber erst Frage, bevor ich ihn namentlich erwähne. Er will uns mit einigen Ratschlägen tatkräftig und (vorerst) unentgeltlich zur Seite stehen.

Im Sinne der Interaktion und der Transparenz wäre es ja eigentlich schön, die Leser abstimmen zu lassen, welchen Medienmenschen man sich anvertrauen soll. Alles oder nichts? Sekt oder Selters? Bevor ich deswegen noch Ärger mit dem Kontrahenten bekomme, lass ich das aber lieber erst mal bleiben. Denn auch wenn wir gegeneinander spielen, so ist doch immerhin ein gemeinsames Auftreten nach außen erforderlich.

Und noch ein Wort an alle Benutzer des Internet Explorer und bei wem sonst noch das Problem auftritt, dass die rechte Spalte verrutscht: Ich hoffe, dass ich das Problem so schnell wie möglich in den Griff bekomme. Sachdienliche Hinweise diesbezüglich habe ich freundlicherweise per Email erhalten.

Achja, da wäre ja auch noch die Sache mit der Tätowierung. Bis jetzt hat sich noch kein lukratives Angebot ergeben und ich muss schon sagen, dass mich die Kommentare doch etwas verunsichert haben. Es scheint aber tatsächlich auch Leute zu geben, die so etwas durchziehen. Über die etwas mildere Variante der Werbung mithilfe spezieller Kleidung habe ich bereits nachgedacht und viele Leute haben das auch vorgeschlagen. Das Problem dabei ist natürlich zum einen die Langfristigkeit und zum anderen, dass der Kunde einen ja nicht rund um die Uhr kontrollieren kann. Und man denke nur an die Produktionskosten. Speziell für eine einmalige Sache würde sich so etwas wohl kaum lohnen. Daher mache ich mir Gedanken über eine Art Cape mit durchsichtigen Einstecktäschchen. Ich stelle mir das so vor, dass man mich zum Beispiel für einen Tag buchen und irgendwo hinschicken könnte, wo ich mich unauffällig unters Volk mische und die Botschaft verbreite. So wie mit solch einem Pappumhänger nur etwas dezenter.

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Categories: Public Relations

An dieser Stelle möchte ich doch einmal einen Dank aussprechen an alle Menschen, die mich bisher sowohl finanziell als auch mit vielen guten Hinweisen unterstützt haben. Insgesamt. Aber natürlich auch insbesondere innerhalb der letzten 24 Stunden nach der Berichterstattung. Auch ich war wie der Konkurrent geplättet ob der vielen Reaktionen, die zum großen Teil überaus positiv ausfielen und ich möchte natürlich so viele Emails und Ratschläge wie möglich beantworten. Aber bei einigen Angeboten muss auch kurz überlegt werden, ob sie sich als lukrativ herausstellen könnten. Da will einiges bedacht sein und eventuell auch verhandelt werden.

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Categories: Geschäftsideen, Public Relations, Spiel und Glück, Wissen

In diesem Post gedenke ich, einmal ausführlich zu schildern, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache. Man mag ja denken, schön und gut, die machen da ab und zu mal ne spaßige Aktion, verzocken etwas Geld beim Online-Poker und das wars dann. Aber nein, so ist es natürlich nicht. Zuallererst einmal fängt der Tag  unglaublich früh an – für studentische Verhältnisse jedenfalls. Die erste Tat des Tages ist natürlich der Gang zum Rechner um Emails abzurufen, Werbemails nach lukrativen Angeboten zu durchforsten, an dem ein oder anderen Gewinnspiel teilzunehmen und sich einen kurzen Überblick über die weltpolitischen und finanziellen Geschehnisse zu verschaffen. Bestenfalls kombiniert man diesen Vorgang gleich mit dem Frühstück, denn Zeit ist ja bekanntlich Geld. Danach stehen dann je nach Wochentag verschiedene Verpflichtungen an.

In den letzten Tagen kam ja die PR-Maschine ganz schön ins Rollen. Beispielsweise gab es gestern einen kurzen Beitrag im ZDF-Morgenmagazin über ebendiese Seiten. Dieser Umstand bringt mich natürlich etwas in Zugzwang, den Blog regelmäßig zu pflegen. Mein Kontrahent hatte da in den letzten Tagen etwas die Nase vorn, muss ich zugeben. Das liegt natürlich auch daran, dass er viel schwafelt von Dingen, die man tun könnte, nicht aber von Dingen, die tatsächlich auch umgesetzt werden. Aber er hat natürlich recht, man muss dem geneigten Leser auch klarmachen, auf welchen Bahnen sich das Hirn tagtäglich bewegt, wenn man ständig ans Geldverdienen denkt. Und wieviele verheißungsvolle Ideen sich als unmöglich herausstellen.

Beispielsweise hatte ich die Idee, eine Erbenvermittlung ins Leben zu rufen. Zum einen für Menschen, die wahnsinnig viel Geld haben, aber niemanden, dem sie es nach ihrem Ableben vererben können oder wollen. Zum anderen für Menschen, die kein Geld haben, aber dringend welches brauchen und obendrein noch so nett sind, mit ihrem zukünftigen Erblasser womöglich über Jahre hinweg intensive und freundschaftliche Beziehungen zu pflegen. Ich hätte an der ganzen Sache natürlich mithilfe einer saftigen Vermittlungsprovision verdient. Nach einigen Recherchen zum deutschen Erbrecht stellte sich allerdings heraus, dass diese wunderbare Idee zum Scheitern verurteilt ist.

So gehen dann womöglich ganze Tage ins Land, die man mit Recherchen zubringt, um die eine wirklich funktionierende und unglaublich lukrative Idee zum Geldverdienen zu finden. Da mir dies bis jetzt nicht geglückt ist, muss ich mich also in verschiedene Tätigkeitsfelder hineinbegeben in der Hoffnung, dass sich womöglich hinter einer dieser Tätigkeiten ein unverhoffter Weg auftut, der mich dem Ziel ein Stück näher bringt. Und so endet ein recht umfangreicher Tag, an dem unter anderem weitere PR-Maßnahmen besprochen wuden.

Nach dieser Besprechung verbrachte ich einige Stunden in der universitätseigenen Druckwerkstatt, um Aufkleber mit unserer Webadresse herzustellen. Es müssen schon bald auch Flyer und ähnliche Werbemittel folgen. Schließlich könnte es ja sein, dass so ein Flyer eventuell einem Investor aus dem Ausland in die Hände fällt und dieser uns, besser gesagt mich, an einem dicken Geschäft teilhaben lässt. Bis dahin bleibt für mich an diesem Abend folgendes: Gitarre üben, mir überlegen, was ich morgen bei Winson auf Motor FM sagen möchte (gegen 17 Uhr sind wir bei ihm zu Gast, ein Umstand, den wir Clara verdanken) und möglichst nicht nach 3 Uhr im Bett sein, denn morgen geht es wieder früh raus. Ein neuer Tag auf dem Weg zur Million wird anbrechen und er wird mich zunächst in die Uni führen, wo ich innerhalb kürzester Zeit einen Superhit zusammen basteln werde.

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