Categories: Musikbusiness, Rückführung von Gebrauchsgütern, Spiel und Glück, Verkauf, Wertpapierhandel

Heute hatten wir einen erneuten Castingtermin für das Quiz mit dem Herrn Pilawa, denn es verhält sich so, dass nur eine Person die Anmeldung vollzieht. Und wenn das nicht klappt, kann die zweite Person es noch einmal versuchen. So taten wir das auch und hatten einen sehr viel angenehmeren Termin als beim ersten Mal, nämlich erst um 15 Uhr statt um zehn. Eigentlich sahen wir das ganze eher als eine Art Pflichterfüllung, da wir die zweite Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen wollten, uns aber eigentlich keine großen Chancen ausmalten. Das war vermutlich der glücklich Umstand, der uns eine Runde weiter brachte, denn wir gingen scheinbar sehr viel lockerer an die Sache heran als beim ersten Mal. Die zweite Runde bestand aus einem kurzen Interview, dass aufgezeichnet wurde. Das wird dann zusammen mit vermutlich 500 anderen Interviews von diesem Tag ausgewertet und man erhält entweder eine Einladung oder eine Absage. Man darf also gespannt sein, ob es klappt.

Namensschild vom Casting

Am Freitag war ich bei meinem Onkel, um die Hitproduktion abzuschließen. Das war jedenfalls mein Ziel, doch scheinbar war das etwas zu hoch gegriffen. Jetzt sieht es so aus, als wenn noch ein weiterer Tag zur Fertigstellung ausreichen könnte. Das hoffe ich jedenfalls, bin aber mehr oder weniger machtlos, weil ich auf einen einigermaßen kundigen Menschen angewiesen bin, der das ganze Ding halbwegs vernünftig abmischt. Ich hoffe natürlich, dass ich in meinem Onkel diesen Menschen gefunden habe, obwohl er das scheinbar nicht so sieht. Na, eine halbwegs vernünftige Demoversion wird es auf alle Fälle tun. Die erste Vorspielung im Bekanntenkreis schürte immerhin Zuversicht und auch die Katrin, die das Video dazu machen will bzw. soll, zeigte sich optimistisch ob der Chartqualitäten. Also habe ich nun erst einmal einen myspace Account angelegt, denn ohne geht es natürlich nicht. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, wie ich meine Künsteleridentität nennen soll und welches Image ich ihr gebe. Da werde ich noch eine Nacht drüber schlafen müssen.

Weil natürlich auch Aktien gekauft werden müssen, habe ich schon vor einiger Zeit über diverse Gewinnspiele, bei denen man auch Angebote für newsletter zu verschiedenen Themen erhält, einige davon zu finanziellen Themen abboniert. Die meisten sind natürlich hauptsächlich Werbebotschaften für konkrete Anlageprodukte, mitunter in so polemischem Ton vorgetragen, dass man glaubt, man hätte die Bildzeitung abonniert. Da heißt es dann zum Beispiel: »Bald 700.000 Arbeitslose mehr… Deflation, Rezession, Depression: Unternehmen kippen 2009 wie Dominosteine! Und stehen nicht wieder auf! Ende. Aus. Vorbei. Die größte Finanz-Implosion steht uns noch bevor… AKUT-Gefahr für Ihr Geld – Retten Sie Ihre Reste! Jetzt!«

Weil ich mich aber darauf nicht gerne verlassen möchte und eigentlich ja auch überhaupt gar keine Ahnung von Aktien habe, habe ich mich letzte Woche beim FAZ Börsenspiel angemeldet und einfach mal so ins blaue hinein ein paar Anteile erworben, um mal zu sehen, wie das ungefähr abläuft. Parallel dazu habe ich mich bei »maxblue«, einem Online-Depot-Dienstleistungsunternehmen der Deutschen Bank, angemeldet und sobald das eingerichtet ist, werde ich einmal in der realen Welt mein Depot bestücken und sehen, was dabei herauskommt. Und ob überhaupt etwas dabei heraus kommt. Nach dem ersten Handelstag sah das jedenfalls erstmal so aus:

Boersenspiel Depot

Soeben sind auch einige Ebay-Auktionen zuende gegangen und ich war vom Ergebnis positiv überrascht, man könnte sogar sagen geplättet. Neben dem schönen Buch »Blitz und der Feuerteufel«, einem Pferdebuch für junge Menschen, das für einen Euro verkauft wurde, habe ich unter anderem ein DSL Modem und einen WLAN Stick feilgeboten. Beides Dinge, die mir meine Telefongesellschaft zusammen mit einem Anschluss bereitgestellt hat, die ich allerdings nicht gebrauchen konnte. Das Modem ging wie erwartet ebenfalls für einen Euro über den virtuellen Ladentisch. Der WLAN Stick übertraf allerdings mit 19,50 Euro all meine Erwartungen bei weitem. Schön!

schönes Buch

Und zum Abschluss, und weil ich mir vorgenommen habe, etwas mehr Bildmaterial zur Verfügung zu stellen, noch einen kleinen Überblick über die Summe der Pfandflaschen, die ich bereits gesammelt und abgegeben habe. Das trägt zwar zum ganzen hier nicht allzuviel bei, zeigt aber vielleicht dem interessierten Leser, wie es gehen könnte, dass daraus am Ende eine grafische Diplomarbeit wird. Und es zeigt auch die erschreckenden Ausmaße des Alkoholkonsums von mir und meiner Mitbewohnerin, denn diese Flaschen sind nicht auf der Straße gesammelt worden. Und Weinflaschen sind ja bekanntlich keine Pfandflaschen und kommen also auch nicht vor.

Pfandflaschen
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Categories: Rückführung von Gebrauchsgütern, Spiel und Glück

Um die ganze Sache hier noch etwas spannender zu machen, haben wir beschlossen, eine Zusatzklausel in die Spielregeln einfließen zu lassen: Der Verlierer muss seinen gesamten Erlös dem Gewinner übereignen. Im Moment sieht es also noch schlechter für mich aus als bisher …

Außerdem habe ich mir mal einen Überblick über die noch verbleibende Zeit verschafft und davon ist nicht mehr allzuviel übrig, es sind noch etwas mehr als 3 Monate bis zur Abgabe der Diplomarbeit.

Neben der Fertigstellung des Superhits (ich hoffe, dass ich an dieser Stelle am Samstag schonmal eine Demoversion präsentieren kann) stehen noch einige Sachen auf meiner Liste »Dinge, die unbedingt gemacht werden müssen«. Zum einen Blut oder Blutplasma spenden. Das werde ich voraussichtlich am Montag in Angriff nehmen. Und ich werde mit der Plasmasache beginnen. Denn wenn das klappt, also wenn man als Spender geeignet ist, kann man das viel öfter machen als Blut spenden. Natürlich musste ich meinen Kontrahenten fragen, ob der mitkommt und die ganze Sache dokumentiert. Und jetzt will der das natürlich auch machen! Aber so ist das wohl, man muss vom Wissen der Anderen und auch von deren Fehlern profitieren. Ich sollte selber auch einfach rücksichtsloser werden!

Zum anderen ist auf alle Fälle auch »Schnorren in der Öffentlichkeit« angesagt. Dazu würde ich mir gerne irgendwo einen Hund ausleihen. Falls jemand jemanden kennt, der zu diesem Zwecke seinen Hund für einen Tag verleihen möchte (im Gegenzug kann man sich dann für diesen Tag das Gassigehen ersparen und der Hund ist den ganzen Tag über mehr oder weniger beschäftigt), oder ein anderes Tier, das zur Umsatzsteigerung beitragen könnte, so bin ich für jeden Hinweis dankbar. Auch diesbezüglich geeignete Locations in Berlin wären natürlich gut zu wissen. Vielleicht hat ja auch hier jemand eine Idee, wo das am besten gelingen könnte. Eine Freundin war der Meinung, dass man am Frankfurter Tor Glück haben könnte.

Und was ich noch unbedingt machen möchte, ist ein »Kunst Happening«. Wie das genau aussehen könnte, weiß ich zwar noch nicht, aber die grobe Richtung steht so gut wie fest. Es muss etwas interaktives in der Öffentlichkeit sein. Zuerst dachte ich ja daran, für einen Abend eine Galerie zu eröffnen und tatsächlich richtig Kunst zu verkaufen. Aber dafür ist die Zeit zu knapp. Dafür bräuchte man etwas mehr Vorbereitung. Überhaupt ist die Sache mit der Zeit so ein Ding. Wenn man tatsächlich eine richtig gute Geschäftsidee hätte, müsste man sich natürlich ausschließlich mit der einen Sache befassen und das rund um die Uhr. Der Meinung bin ich jedenfalls. Und dann stehen die Chancen wahrscheinlich gar nicht so schlecht, dass man damit zu Geld kommt. Aber das hätte man sich alles vorher überlegen müssen.

Also liegt der Fokus erstmal auf kurzfristigen Sachen oder längerfristigen Angelegenheiten, die jedoch nebenbei laufen können. Wie zum Beispiel die Altpapiersammlung. Mittlerweile habe ich schätzungsweise 20 oder 30 Kilo zusammen gesammelt. Bei einem derzeitigen Preis von 2 cent pro Kilogramm, eine völlig bescheuerte Angelegenheit.

20 Kilo Altpapier

Und da auch die Altmetallpreise durch die Finanzkrise stark gesunken sind, müssen die 120 kg Edelstahl und 10 kg Aluminium, die ich bereits vor längerer Zeit ergattern konnte, erst einmal an einem sicheren Ort verbleiben, bis die Preise wieder etwas angestiegen sind, was hoffentlich nicht allzulange auf sich warten lässt. Vor kurzer Zeit lag der Kilopreis beim örtlichen Schrotthändler zwischen 20 und 30 Cent, noch vor einem Jahr lag er bei einem Euro und mehr.

120 Kilo Edelstahl
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Categories: Rückführung von Gebrauchsgütern, Verkauf

Als ersten grundlegenden Schritt zum großen Geld werde ich zunächst alle Dinge aus meinem Besitz und dem meiner Familie, die nicht mehr benötigt werden, mithilfe von ebay und co in bares Geld umwandeln. Den Anfang macht mein altes Nokia 6310i, welches ich hoffentlich gewinnbringend an den Nutzer bringen kann. Parallel dazu habe ich Sammlungsbehälter für Papier und Altmetall angelegt. Altpapier erscheint mir zwar wenig lukrativ im Verhältnis zu den Mengen, die man aufbringen und auch transportieren muss. Beim Altmetall bin ich hingegen im Zuge der aktuellen Ressourcenknappheit zuversichtlich gestimmt. Und auch alte Kleidung muss ja nicht unbedingt in den Rot-Kreuz-Behälter wandern. Allerdings habe ich noch keine vernünftige Adresse aufgetan, um alte Kleidung möglichst gewinnbringend gegen Geld einzutauschen.

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Categories: Rückführung von Gebrauchsgütern

zur Million ist gelegt. Bereits am 5. September konnte ich beträchtliche Einnahmen aus Leergut erzielen.

18 Flaschen Bier
1 Flasche Cola
1 Flasche Fanta
3 Flaschen Wasser
2 Flaschen Wellnessgetränke

erbrachten insgesamt 3,04 Euro. Am 12. September kamen nochmals

9 Flaschen Bier
1 Flasche Cola Light
2 Flaschen Spreequell Exotic
2 Flaschen Wasser

und somit 1,67 Euro hinzu. Insgesamt ergibt das eine Summe von 4,71 Euro. Das sind immerhin fast schon 0,0005% von einer Million.

Die Frage, ob man ausschließlich mit dem Sammeln von Pfandflaschen reich werden kann, muss man vermutlich verneinen. Aber auf dem Weg zur Million werde ich mich wohl noch einige Male zur Leergutannahmestelle begeben.

Hier konnte ich einige erstaunliche Dinge über das Dosen- bzw. Einwegpfand erfahren:
http://zeus.zeit.de/text/2004/14/Dose_reloaded

Leergutbestand
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