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Geiz ist Geil, vor allem bei Weihnachtsgeschenken. Selbstgebasteltes liegt voll im Trend und zwar nicht nur bei Muttis und Ökos. Auch den oder die Liebsten kann man damit beglücken, denn es muss ja nicht allzu dilettantisch aussehen. Und das allerbeste: Man spart dabei bares Geld! Natürlich muss man auch hier und dort etwas investieren, aber man kann da schon mit wenigen Mitteln ganz beachtliche Erfolge erzielen, wenn man sich etwas Mühe gibt. Und mal ganz ehrlich: wir freuen uns doch viel mehr über etwas Selbstgemachtes als über irgendetwas, das hauptsächlich teuer war. Also los, was gibt es dann da für Möglichkeiten:

Da wäre zunächst der obligatorische Gutschein. Nein, ich meine keine Cineplex 5er-Karte für 30 Euro. Auch bei Gutscheinen kann man ein wenig phantasievoller sein. Wie wärs denn mal mit einem »Picknick im Stadtpark an einem lauen Sommerabend« oder einer »Rodelpartie mit Glühweinversorgung«. Zunächst einmal kann man die Kosten dafür recht überschaubar halten und ob es überhaupt mal irgendwann so viel schneit (die Menschen im norddeutschen Flachland sind hier eindeutig im Vorteil), dass sich eine Schlittenfahrt anbietet, sei einmal dahingestellt. Und dann kann man ja immer noch darauf spekulieren, dass der oder die Beschenkte den Gutschein einfach irgendwann vergisst. Daher bietet es sich natürlich an, so etwas vorzugsweise irgendeinem Verwandten anzudrehen, den man ohnehin nur einmal im Jahr an Weihnachten sieht.

Aber genug der heimtückischen Gedanken, man kann es ja durchaus ernst meinen und hier kommt also der erste Vorschlag zum personalisierten und zugleich sparsamen Weihnachtsgeschenk: Der Stempel.

Moosgummi ist dafür hervorragend geeignet, weil es erstens preiswert und zweitens leicht zu bearbeiten ist. Von recht einfachen Symbolen, die in handgeschriebenen Briefen Verwendung finden könnten bis zur schönen Wortmitteilung, die der Hobbybeamte vielseitig einsetzen kann, ist alles denkbar. Ein Stück Holz als Stempelkörper wird sich wohl in den meisten Haushalten finden. Wenn man dann noch die Spendierhosen anhat, kann man ja auch ein Stempelkissen dazu schenken. Das ganze hübsch verpackt und an den Richtigen verschenkt wird durchaus Freude bereiten und sei es auch nur am Heiligen Abend, wenn die weiße Tischdecke mit frohen Botschaften übersät wird.

Anbei folgen einige Vorschläge, wie so etwas aussehen könnte. Der Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Aber Achtung: Schrift spiegelverkehrt auf den Holzblock aufbringen! Das führt meist zu lesbareren Ergebnissen.

Dies ein Beispiel für einen niedlichen »Love«-Stempel:

Herzchen

Und hier noch ein Beispiel aus der Serie für den Freizeitkommentator, bestehend aus den Stempeln »Gebilligt«, »Zweifelhaft« und »Scheiße«. Bild 1 zeigt die Herstellung, Bild 2 eine beliebige Anwendung.

Sch-Stempel
Sch-Stempel Anwendung
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Categories: Finanzen, Hinweise

Was bereits der Kontrahent sehr zeitnah verkünden konnte, muss ich nun mit einiger Verspätung nachholen.

Am Dienstag vor nunmehr fast zwei Wochen stand die Diplomprüfung ins Haus. Und weil ich nicht alles nacherzählen möchte, was der Kontrahent bereits sehr detailliert geschildert hat, nunmehr eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse. Nachdem die erfolgreiche Diplompräsentation ausgiebig begossen worden und einige Stunden Schlaf nachgeholt worden waren, mussten wir zunächst die Räumlichkeiten in der Universität (auf)räumen, was einigen logistischen Aufwand bedeutete, da wir über die letzten Wochen beinahe tonnenweise Material dort angesammelt hatten.

Als sich Florian bereits mental erheblich lockern konnte, galt es für mich noch einmal die Zähne zusammen zu beißen, denn am darauf folgenden Freitag hatte ich meinen ersten Live-Auftritt beim Grand Prix d’Amour im Festsaal Kreuzberg. Nach einem Tag ausgiebigen Übens und dem Versuch, meine ungeschulten Stimmbänder in Form zu bringen, bestand ich meinen ersten Auftritt vor allem auch wegen der zahlreichen Unterstützung der angereisten Fans beinahe souverän, obwohl die Stunden davor natürlich zur Qual wurden. Leider gewann nicht ich den Wettbewerb, da die Juryentscheidung bei dieser Veranstaltung eine sehr subjektive war und ich den einzigen Juror wohl nicht zu überzeugen vermochte, doch Dabeisein ist schließlich alles. Nach dieser letzten großen Hürde konnte auch ich endlich unbehelligt diese beiden schönen Erfolge feiern. Bereits am nächsten Morgen ging es dann sehr kurzfristig für eine Woche in einen kurzen Erholungsurlaub.

An dieser Stelle wird es nun endlich einmal Zeit allen Menschen, die mich und uns mit Spenden, Zuspruch, Tipps und Kritik bedacht haben, von ganzem Herzen zu Danken.

Vielen Dank für die finanziellen Zuwendungen, für die zahlreichen Zuschriften, die durchaus ernst zunehmende Kritik an unserem nicht allzu ernst zu nehmenden Vorhaben, die aufrichtige Anteilnahme und überhaupt, vielen Dank dafür, dass unser wahnwitziges Vorhaben bei so vielen Menschen Gehör fand.

Die Zeit war für mich und natürlich auch für Florian unglaublich anstrengend und ich kann aufrichtig beteuern, dass wir manches Mal an uns gezweifelt haben. Doch wir haben auch so viele schöne Erfahrungen gesammelt und interessante Begegnungen gehabt, dass ich diese Zeit auf gar keinen Fall missen möchte. Mich hat es unglaublich fasziniert zu sehen, wie man andere Menschen von einer zugegeben sehr egoistischen Idee begeistern aber auch verstören kann.

Am Ende ist es dann auch noch eine schöne Sache, dass wir nach Abzug all unserer Ausgaben für die Produktion wieder bei 0 angelangt sind.
Natürlich wird man mit Pfandflaschensammeln und zahlreichen anderen Kleinigkeiten nicht reich. Abgesehen von der Frage, ob man das denn auch wirklich sein muss, um ein erfülltes Leben zu führen, bleibt die Erkenntnis, dass es nicht so leicht ist, auf eigene Faust und mit einer eigenen Idee Geld zu verdienen. Aber auch gar nicht so schwer.

Weil das immer noch ein lohnendes Thema ist, von dem wir denken, dass es einige Menschen interessieren könnte, überlegen wir, wie wir diese Seiten sinnvoll fortführen können. Dabei soll es dann aber weniger um uns gehen, sondern vielmehr um die vielen kleinen und großen Möglichkeiten jenseits des Angestelltendaseins ein Zubrot oder gar ein Auskommen zu finden. Die vielbesprochene Krise könnte für viele Menschen eine Möglichkeit sein, sich damit eingehender zu befassen.

Da ich in den kommenden Tagen etwas Zeit übrig haben werde, ist dies eine gute Gelegenheit, mich etwas mit den Umbaugedanken zu befassen. Außerdem werde ich mich darum kümmern, dass unsere Diplomarbeit umfassend zu Ansicht stehen wird, denn schließlich sollen auch alle indirekt Beteiligten gerne einen umfassenden Eindruck von unseren Beweggründen, unserer Herangehensweise, Überlegungen und Zweifeln während des Versuchs erhalten.

Schließlich, wenn das alles doch nichts ist, könnte man tatsächlich den Vorschlag eines Tippgebers in die Tat umsetzen und die Seite verkaufen, da die Adresse mittlerweile einen ziemlich guten Google-Rank besitzt.

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Categories: Finanzen, Internet Portale und Plattformen, Musikbusiness, Verkauf

Es ist an der Zeit für eine Richtungsänderung. Ab jetzt wird es an dieser Stelle hauptsächlich um Gestaltung gehen, da dies die eigentlich Sache ist um die es hier geht. Nämlich mein Diplom in Visueller Kommunikation.

All denen, die enttäuscht sind, weil es hier scheinbar doch nicht ums große Geld geht, sei gesagt: Noch sind Hopfen und Malz nicht verloren. Ich war ja in der letzten Woche in Osnabrück und habe mit zwei netten jungen Herren den Gesang für meinen Hit neu aufgenommen. Er hat sich merklich vom Hochdeutschen ins Berlinerische verschoben. Und auch sonst ist vieles anders und vor allem hitverdächtiger, wie mir scheint. Im Anschluss daran musste ich natürlich noch meinen Verpflichtungen nachkommen und ein anständiges Cover herstellen und einen Pressetext verfassen. Der Song wurde ganz und gar neu abgemischt und erscheint voraussichtlich Ende dieser Woche in den ersten Online-Musik-Shops. Vorab gibt es schonmal eine kleine Preview, besser gesagt etwas zum Hören. Natürlich nicht den kompletten Song, denn diesmal ist es knallhartes Business.

Es folgen einige Impressionen aus dem Studio.

Im Studio
Im Studio
Im Studio
Im Studio
Im Studio

Und schließlich 31 Sekunden des neuen Hits.

Cover

Der Kontostand bewegt sich nach wie vor nicht, da ich die spärlichen Einnahmen der letzten Zeit hauptsächlich in den Videodreh zu meinem Superhit und die Fahrt nach Osnabrück investiert habe. Aber der Kontrahent tut ja einiges um seinen Kontostand stetig zu verringern. Meine Chancen auf den Sieg stehen also von Tag zu Tag besser. Und mit dem gewonnen Geld kann ich im Anschluss eine unglaublich tolle Geschäftsidee umsetzen, die mich dann doch noch zur Millionärin macht!

Eine andere Sache sollte noch Erwähnung finden. Bereits vor längerer Zeit hatte ich geschildert, dass ich bei einer einschlägigen Bildagentur Fotos anbieten möchte. Um es kurz zu machen: Ich hatte es mit verschiedenen Motiven und Qualitäten versucht und es ist gescheitert. Aus technischen Gründen wurden alle meine Fotos abgelehnt. Wenn ich mir die dort angebotenen Fotos betrachte, ist das ja auch klar. Gestochen scharfe und natürlich insgesamt sehr glatte Bilder. Viele glückliche Menschen. Eben was man von einer Bildagentur erwartet. Und also nichts für mich.

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Categories: Finanzen, Hinweise, Wissen

Da sich vermehrt Anfragen nach den genauen Spielregeln häufen, habe ich diese auf der Unterseite Regelwerk einmal etwas ausführlicher beschrieben.

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Categories: Finanzen, Meinung

Hier soll ja alles unglaublich transparent ablaufen, keine Schwarzgeldkassen und keine finanziellen Geheimnisse. Daher habe ich mich entschlossen, an dieser Stelle einmal alles offen zu legen. Ausschlaggebend dafür war der folgenden Kommentar:

»Ich habe noch einen Vorschlag für euer Spiel: Wenn es klappt Glückwunsch – wenn nicht zahlt die Kosten für euer Studium an den Steuerzahler zurück! Ich betrachte es als aussergewöhnliche Zumutung meine Steuergelder durch euch auf diese billige Art verschwendet zu sehen!«

Darauf möchte ich gerne folgendes Antworten: Ich zahle selbst Steuern, schließlich muss auch ich im Moment (noch) einer geregelten Tätigkeit nachgehen, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich lebe von 750 Euro im Monat, von denen ich 600 selbst erwirtschafte. Ich erhalte kein bafög. Falls ich eine Million Euro zusammen bekommen sollte, fallen auch darauf wieder Steuern an, und das nicht zu knapp! Damit sollte ich die Ausgaben für mein Studium decken können.

Hier bietet es sich außerdem an, einmal aus einigen Zuschriften zu zitieren:
»Ich kritisiere, dass Ihr Euch darüber Gedanken macht, warum andere so viel mehr Geld haben als Ihr selbst und warum so viele Menschen darunter sind, die Ihr nicht mögt. Selbstkritisch müsst Ihr Euch fragen, ob es nicht auch viele Menschen gibt, die Euch persönlich nicht mögen. Gibt es hier ggf. Gleichstand, den man in einer demokratischen Gesellschaft akzeptieren muss, ohne dem anderen etwas neiden zu wollen?!« Neid, genau darum geht es hier. Der Mensch ist von Natur aus zum Neidisch-sein veranlagt, dessen bin ich überzeugt. Dass heißt nicht, dass ich neidisch auf eine bestimmte Person bin, ich frage mich lediglich, wie es bestimmte Leute anstellen, viel Geld zu haben. Vermutlich bin ich auch nicht die einzige, die sich diese Frage stellt.

»Dabei war uns wichtig, möglichst simpel, also ohne großes Vorwissen an Geld zu kommen”.
Genau das funktioniert aber nicht! Ihr nehmt an, dass wohlhabende Leute meist keine Ahnung haben und nur durch das Betrügen von anderen Menschen viel Geld verdienen.« Diese Aussage bezog sich (vermutlich hauptsächlich) auf den Satz des Spiegel-Artikels: »Die meisten Menschen sind ja nicht dadurch reich geworden, weil sie gut sind, sondern kalkulierend und rücksichtslos.« Ich denke, dass Kalkül und Rücksichtslosigkeit nicht unbedingt etwas mit Betrügen zu tun hat. Betrügen klingt zu sehr nach dubiosen Aktionen jenseits der Legalität. Dabei kann man auch ganz legal rücksichtslos sein. Einfach dadurch, indem man etwaige Konsequenzen des eigenen Handelns für Schwächere ausblendet. Und der Begriff »Kalkül« hat zwar durchaus einen negativen Beigeschmack, beschreibt jedoch in erster Linie geplantes und durchdachtes Handeln in der Absicht eines bestimmten Ergebnisses.

»Es gilt viele unternehmerische Ideen auszuprobieren, dabei entdecken dann einige wenige genau die Dinge, die die Gesellschaft gerade benötigt. Hieraus enststehen dann richtige Unternehmen mit Arbeitsplätzen. D.h. Das Unternehmen zahlt auf seine Gewinne Steuern, die Angestellten nochmals Lohnsteuer und auf das Nettoeinkommen dann weitere Steuern wie MwSt usw. (…) Jetzt seid Ihr Unternehmer und macht das sozialste was man in einem Land tun kann, Ihr schafft Arbeitsplätze und damit Wohlstand und Ihr verdient selbst am meisten, weil Ihr auch das Risiko übernehmt, falls mit der Sache am Ende oder auch früher doch nur hohe Verluste entstehen.« Dem habe ich nichts entgegenzusetzen außer diesen Satz aus einer Zuschrift: »Niemand verdient viel weil er besonders toll ist, eher im Gegenteil. Herr Ackermann verdient so viel mit der Schädigung des Allgemeinwesens (…)« (Die Aktualität dieser Anschuldigung ist zufällig)

Was so ziemlich allen Kritiken gemein war ist »der Ansatz nicht etwa durch Arbeit ein Vermögen anzuhäufen sondern mit einer oder mehreren fixen Ideen.« Das ist richtig, fixe Ideen sollten ausprobiert werden. Vielleicht wird ja gerade dadurch gezeigt, wie schwer es tatsächlich ist, Geld zu verdienen. Oder ein Weg aufgezeigt, der einigen Menschen ermöglicht, mit einfachen Mitteln zu bescheidenem Wohlstand zu gelangen.

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Categories: Finanzen

heißt Björn Stüllein und hat uns gestern auf Radio Fritz in der Sendung Trackback gehört. Dorthin hat es uns auf eine Einladung von Markus Richter hin verschlagen, der wir natürlich gefolgt sind um unsere Botschaft in die Welt zu tragen. Wer mag, kann die Sendung hier nachhören.

Weitere Spender sind natürlich gerne gesehen und es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass ich unter den ersten 50 Geldzuwendern einen Siebdruck verlose, den ich höchstselbst fabriziert habe.

Um noch einmal auf den Umstand des Arbeitens einzugehen: Wir wollten ja versuchen, die Million ohne herkömmliche Erwerbsarbeit zu erreichen. Damit sind natürlich vor allem Jobs wie »im Supermarkt anne Kasse« gemeint. Ganz ohne Aufwand wird es aber natürlich nicht funktionieren. Ich bin daher höchst aufgeschlossen gegenüber Angeboten, die diesbezüglich aus dem Rahmen fallen und nicht allzu viel Aufwand bedeuten. Also immer her mit ungewöhnlichen Offerten!

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Categories: Finanzen

Pfandeinlösemaßnahmen beläuft sich mein Kontostand nunmehr auf 10,08 Euro. Um nicht den Überblick über meine Finanzen zu verlieren, habe ich ein zusätzliches Konto nur für die Million eröffnet. Es handelt sich dabei um das kostenlose »Junge Konto« der Deutschen Bank. Die geschäftliche Nähe zu Herrn Ackermann kann dabei wahrscheinlich nur von Vorteil sein.

neue Geldkarte

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