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für Zwischendurch. Bei der momentanen Arbeit am Buch bin ich vermehrt auf den Hinweis zu pokerstrategy.com gestoßen. Auch hier auf dem Blog wurde dieser Hinweis gepostet. Das hab ich nun tatsächlich doch mal ausprobiert. Seit nunmehr 4 Tagen bemühe ich mich, mir das Pokern anzueignen. Angefangen bei den Spielregeln über diverse Strategie-Artikel bis hin zum finalen Quiz habe ich mir die Grundprinzipien des Texas Hold’em in der Spielvariante Fixed Limit angeeignet und auch schon im Spielgeldmodus getestet.

Schließlich war es gestern soweit: Die 50 Dollar Bonuskapital flossen endlich auf mein Pokerkonto bei PartyPoker. Das ist allerdings ein kleiner Wermutstropfen: bei meinem eigentlichen Favoriten PokerStars hatte das nicht geklappt aus irgendwelchen Gründen, die mir fremd sind. Nun muss ich also in Ermangelung eines PCs (bei PartyPoker gibts die Software nur als PC-Version) im Browser spielen. Einen anderen Anbieter wollte ich nicht, weil ich dem Forum entnehmen konnte, dass diese beiden Plattformen für Anfänger besonders geeignet sind. Nun also in einer abgespeckten Browservariante. Und das, wo ich mich doch so schnell an die Annehmlichkeiten der fest installierten Software gewöhnt hatte.

Heute erfolgte schließlich der erste Test mit richtigem Geld, auch wenn das (vorerst) noch nicht mir gehört und auch nur mit viel Zeit und durch gutes Spielen zu meinem werden kann. Ich setzte mich an einen Tisch mit sehr kleinen Einsätzen ($ 0.05/0.10) und legte los.

Mein Einstieg war etwas holprig, da ich sofort eine spielbare Hand hatte, womit ich im Leben nicht gerechnet habe. Hektisch klickte ich herum und war schließlich meinen Einsatz los. Die nächsten Hände konnte ich allesamt verwerfen. Das war auch gar nicht schlecht. So konnte ich mich mit der Software anfreunden und meine Zettelwirtschaft um mich herum etwas ordnen.

Ich gehe nämlich streng nach Anleitung vor und versuche mich immer an das zu halten, was ich bei pokerstrategy gelernt habe bzw. im Begriff bin zu lernen. Noch weiß ich nicht mal annähernd, was ich wann machen soll, und so muss ich also mit verschiedenen Papierstapeln hantieren. Fazit: Ich habe etwa 6 Hände versaut, weil ich mich nicht an die Anleitung gehalten hatte. Das war weniger Absicht, sondern eher mangelnder Überblick und Hektik.

Schließlich hat man nur begrenzt Zeit und gerade am Anfang machte mich das nervös. Weitere schätzungsweise 9 Hände habe ich richtig gespielt und entweder gewonnen oder aber den Verlust begrenzen können. Alle anderen Hände habe ich verworfen. So kam ich mit $2,50 Mindesteinsatz und zeitweise bei unter $2,00 nach über 2 Stunden schließlich auf $2,93. Fazit: Trotz einiger graviernder Mängel in meinem Spiel bin ich mit einem Gewinn rausgegangen. Das ist natürlich kein nennenswerter Betrag. Aber es stimmt mich zuversichtlich.

Ich will hier aber nicht weiter ins Detail gehen. Wer sich dafür interessiert, kann gerne selber einmal bei pokerstrategy vorbei schauen und sich sein eigenes Bild machen. Ich bin für den Anfang positiv gestimmt und werde mich weiterhin reinhängen. Dazu dann an dieser Stelle bald mehr.

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versucht man natürlich auch in der Universität die Gemütlichkeit herzustellen, wenn man sich dort tagelang aufhält. Das darf natürlich nur ganz dezent geschehen. Immerhin konnte ich meinen Arbeitsplatz mit einem gutgemeinten Hinweis aus einem Glückskeks schmücken, den mir jüngst die nette Verkäuferin eines thailändischen Schnellrestaurants zugesteckt hatte:

Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr

Übrigens habe ich durch meine bescheidene Spinnerei bei bonspin bereits 8 Punkte sammeln können. Und die gab es allesamt für eine einzige Idee. Zwar ist die Zeit momentan knapp bemessen, doch ab und zu mal ein paar Minuten über fremde Probleme nachzudenken kann durchaus ganz erfrischend sein.

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Außerdem gibts folgendes zu berichten: Bonspin ist eine online Brainstorming-Plattform, die mir von einem Leser ans Herz gelegt wurde, auch um sie einmal auf Herz und Nieren zu prüfen. Das ganze funktioniert in etwa wie folgt: Es gibt zum einen die Bonzen. Die suchen nach guten Ideen für ein beliebiges Problem. Zum anderen die Spinner, die spinnen sich dazu etwas aus. Die Bonzen vergeben für Ideen, die ihnen gut gefallen, Punkte und diese können wiederum gegen Bares eingetauscht werden. Ich habe mich da mal angemeldet und werde ab und zu mal ein bisschen herumspinnen. Drei Ideen konnte ich bereits liefern, wobei zwei davon scheinbar nicht ganz ernst genommen wurden … Natürlich ist es längst nicht so einfach, wie es sich anhört. Gute Ideen müssen ja auch erst durch einen Prozess der Reife hindurch. Es ist ja nicht so, dass einem ständig super Sachen im Kopf herumgehen, die nur darauf warten, ausgespuckt zu werden.

Aber das Konzept finde ich prinzipiell gut, allerdings doch mit einem kleinen Haken: Hier sollte man aufpassen, dass es nicht dahin geht, dass man Leute sich komplette Entwürfe ausdenken lässt ohne sie dafür angemessen zu bezahlen. Das geistige Gut ist schließlich ein teures … wenn es allerdings nur darum geht, die eigenen Gedanken in etwas andere Bahnen als die eigenen zu lenken, halte ich das für eine gute Sache.

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läuft vermutlich zu spät los. Und den letzten beißen die Hunde. Mir fielen noch einige solcher Phrasen ein im Moment. Aber ich will doch endlich jetzt mal wieder ein paar Worte von mir geben. Ich war an dieser Stelle eigentlich immer sehr positiv, auch wenn es nichts zu beschönigen gab. Aber nun isses soweit und ich frag mich, wie das alles rechtzeitig fertig werden kann. Der anfängliche Buchgedanke wurde verworfen und nun stehen größere Dinge ins Haus: Plakate. Die momentane Tätigkeit bleibt dieselbe: Auswertung aller bisher gesammelten Daten. Das sieht so aus, dass wir (ich spreche jetzt der Einfachheit halber im Plural, denn der Kontrahent und ich sind ja momentan dazu gezwungen zusammen zu arbeiten) für jeden Tag des letzten halben Jahres alles zusammentragen, was sich ereignet hat: Emails, Kommentare, Posts, Aktionen (auch eine Vielzahl von dem, das hier nicht Erwähnung fand), Recherchen und, was ganz wichtig ist, sich aber nur schwer schematisch bewerten lässt: Gefühle!

Das sieht dann in etwa wie folgt aus. Die Menge variiert natürlich von Tag zu Tag, wobei der folgende eindeutig zu den ereignisarmen zählt. Das ganze ist, wie man sich denken kann, ein ungeheurer Zeitfresser, aber es hilft ja nichts …

Auswertung

Es folgen ein paar Impressionen von Vorüberlegungen. Ich muss zugeben, dass es noch sehr nach Bastelei aussieht …

Bastelei
Bastelei

Außerdem habe ich in der letzten Woche noch Promofotos für meinen Hit hergestellt bzw. von einer Freundin herstellen lassen.

Die Uschi
Die Uschi
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Es ist an der Zeit für eine Richtungsänderung. Ab jetzt wird es an dieser Stelle hauptsächlich um Gestaltung gehen, da dies die eigentlich Sache ist um die es hier geht. Nämlich mein Diplom in Visueller Kommunikation.

All denen, die enttäuscht sind, weil es hier scheinbar doch nicht ums große Geld geht, sei gesagt: Noch sind Hopfen und Malz nicht verloren. Ich war ja in der letzten Woche in Osnabrück und habe mit zwei netten jungen Herren den Gesang für meinen Hit neu aufgenommen. Er hat sich merklich vom Hochdeutschen ins Berlinerische verschoben. Und auch sonst ist vieles anders und vor allem hitverdächtiger, wie mir scheint. Im Anschluss daran musste ich natürlich noch meinen Verpflichtungen nachkommen und ein anständiges Cover herstellen und einen Pressetext verfassen. Der Song wurde ganz und gar neu abgemischt und erscheint voraussichtlich Ende dieser Woche in den ersten Online-Musik-Shops. Vorab gibt es schonmal eine kleine Preview, besser gesagt etwas zum Hören. Natürlich nicht den kompletten Song, denn diesmal ist es knallhartes Business.

Es folgen einige Impressionen aus dem Studio.

Im Studio
Im Studio
Im Studio
Im Studio
Im Studio

Und schließlich 31 Sekunden des neuen Hits.

Cover

Der Kontostand bewegt sich nach wie vor nicht, da ich die spärlichen Einnahmen der letzten Zeit hauptsächlich in den Videodreh zu meinem Superhit und die Fahrt nach Osnabrück investiert habe. Aber der Kontrahent tut ja einiges um seinen Kontostand stetig zu verringern. Meine Chancen auf den Sieg stehen also von Tag zu Tag besser. Und mit dem gewonnen Geld kann ich im Anschluss eine unglaublich tolle Geschäftsidee umsetzen, die mich dann doch noch zur Millionärin macht!

Eine andere Sache sollte noch Erwähnung finden. Bereits vor längerer Zeit hatte ich geschildert, dass ich bei einer einschlägigen Bildagentur Fotos anbieten möchte. Um es kurz zu machen: Ich hatte es mit verschiedenen Motiven und Qualitäten versucht und es ist gescheitert. Aus technischen Gründen wurden alle meine Fotos abgelehnt. Wenn ich mir die dort angebotenen Fotos betrachte, ist das ja auch klar. Gestochen scharfe und natürlich insgesamt sehr glatte Bilder. Viele glückliche Menschen. Eben was man von einer Bildagentur erwartet. Und also nichts für mich.

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Nachdem ich mich wieder eine Woche lang geziert habe, weil ich derart Kleinigkeiten zunächst für nicht so wichtig halte, kommt jetzt eine mehr oder weniger kurze Zusammenfassung der letzten Tage. Neben plötzlich auftretenden sozialen Verpflichtungen und einem Abstecher in die Uni habe ich ganz unterschiedliche Dinge erledigt.

Da wäre zunächst einmal das Problem der rechten Spalte. Nachdem ich schon vor längerer Zeit Zuschriften bekommen hatte, in denen es hieß, die rechte Spalte würde im Internet Explorer ans Ende rutschen, konnte ich das Problem mithilfe eines Hinweises durch einen Leser zunächst lösen. Mit der Lösung dieses Problems trat jedoch scheinbar ein neues auf. Wiederum im Internet Explorer rutschte die Spalte nun nach rechts. Da ich für meinen Rechner keinen solchen Browser mehr herunterladen kann, nutzte ich die Chance, am Wochenende bei meinen werten Eltern die Gegebenheiten am PC zu überprüfen. Da ich über nicht besonders umfangreiche Kenntnisse in Sachen Programmierung verfüge, und ich auch nicht noch mehr Zeit damit verbringen will, womöglich eine Browserweiche einzubauen, habe ich nach einer ausgiebigen Testphase beschlossen: Es bleibt jetzt so. Also wie vorher. So ist die korrekte Anzeige ab Internet Explorer 7 gegeben. Wie das in älteren Versionen, zum Beispiel dem berüchtigten IE6, mitunter aussieht, das weiß ich leider nicht. Barrierefreiheit ist zwar prinzipiell eine wichtige Sache, aber ab einem gewissen Punkt muss man ja doch Aufwand und Nutzen abwägen.

Des weiteren habe ich mir einen Tipp des Kontrahenten zu Nutze gemacht und ein paar CDs bei Momox verkauft. Auf dieser Plattform kann man ganz einfach seine alten CDs, DVDs und auch Bücher loswerden. Man gibt einfach den Barcode des jeweiligen Artikels ein und erhält eine Auskunft über den Preis. Alles das, was man verkaufen möchte, wandert in den Verkaufskorb, dann druckt man noch einen Packzettel aus, verpackt alles schön und verschickt es auf Kosten der Betreiber. Ab der Zahl von 6 verkauften Artikeln kann man das Paket auch bei sich zu hause abholen lassen. Für 13 Cds, darunter einiges an Schrott wie zum Beispiel eine Oli P. Maxi CD, erhalte ich (hoffentlich) 16,37 Euro. Das ist weitaus bequemer, als alles einzeln bei Ebay zu verticken und vermutlich auch wesentlich lukrativer, da man solche Artikel so gut wie nicht mehr loswird. Weil ich diese Plattform so toll finde, habe ich auch mal ein Banner dafür eingebaut. Natürlich auch, weil es für mich lohnenswert sein könnte. Und auch für die tolle Euroclix-Sache, die ich bereits an anderer Stelle erwähnt habe, gibt es jetzt ein Banner. Beides in der jetzt hoffentlich gut zugänglichen rechten Spalte.

alte CDs

Außerdem habe ich einer Reihe von Plattenfirmen (Warner Music, EMI, Sony BMG, Universal und noch ein paar kleinere) meinen Superhit angeboten. Bis jetzt kam allerdings noch keine Antwort …

Hier gibts noch einen Link zu den unsäglichen Bild-Leserreportern. Da verkauft jemand seinen Hinterkopf zum Tätowieren.

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In der letzten Woche habe ich verschiedenes getan. Zum einen die grafische Auftragsarbeit fertiggestellt, von der bereits an anderer Stelle die Rede war. Ich sollte irgendetwas zum Thema Geld machen, also habe ich eine Collage ausschließlich mit Geldscheinen aus verschiedenen Ländern hergestellt. Das Ergebnis kann man hier sehen.

Das Bild zum Geld

Des weiteren habe ich mich auf Anraten einer Zuschrift einmal bei Fotolia angemeldet, einer Bildagentur. Daraufhin habe ich einen kompletten Tag damit zugebracht, Fotos zu sichten, auszuwählen, hochzuladen und zu verschlagworten. Das ganze ist recht zeitaufwändig und alle Bilder werden vor ihrer Freigabe begutachtet im Hinblick auf Qualität und Abgebildetes. Die Freigabe dauert einige Zeit und so bin ich gespannt, ob überhaupt eines der Bilder angenommen wird. Testweise habe ich zunächst 6 verschiedene  Bilder hochgeladen, bevor ich mir stundenlang Arbeit beschere, die umsonst ist. Je nachdem wie sich das entwickelt, werden es auch noch mehr.

Parallel dazu richte ich gerade eine weitere Internetpräsenz ein, und zwar eine Plattform, auf der die Uschi Reinigungs-Produkte testen und Ratschläge erteilen wird und insgesamt also Hauswirtschaft betreibt. Mittels Affiliate-Marketing und Google AdSense soll diese Sache dann Geld abwerfen. Auch diese Idee kam mithilfe einer Zuschrift zustande, die mich auf den Herrn Pott verwies. Nun wird sich zeigen, ob und wie das funktionieren kann.

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Vorausgesetzt, es regnet nicht. Dann werde ich mit meiner Gitarre zum Brandenburger Tor ziehen und das Laufpublikum mit meinen in den letzten 10 Tagen erworbenen Spielkünsten beeindrucken. Vor allem heute habe ich nochmals mehrere Stunden geübt und ich hoffe, dass das nicht zu einer Sehnenscheidenentzündung führen wird. Im Moment habe ich vier Songs im Repertoire, bei denen ich fast die Griffe und ein wenig den Text beherrsche. Der Kontrahent hat immerhin zwei davon auf Anhieb erkannt. Wie sich das genau zutragen wird, kann man natürlich in Bälde an dieser Stelle erfahren.

Die Recherchen zum Umfragen Scout führten mich bereits ab dem zweiten Googleeintrag auf Seiten wie »computerbetrug.de«. Nach einem kurzen Blick auf einige Foreneinträge, wusste ich, was mich erwarten würde, falls ich mich weigerte, die Forderung zu begleichen. Eindringliche Mahnungen und schließlich die Drohung mit einem Inkasso-Unternehmen. Um dem Vorzubeugen, habe ich eine Email mit juristischem Inhalt verfasst (Textvorlagen für so etwas finden sich ebenfalls im Netz), dass ich mich arglistig getäuscht sehe und deshalb der Vertrag nicht rechtskräftig ist. Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Anmeldung bei diesem Portal kostenlos ist. Ein Umstand, der auch mich dazu bewog, diesen Vorgang durchzuführen. Der Hinweis, dass mit der Anmeldung auch die sogenannte Setup-Gebühr fällig wird, ist geschickt versteckt. Falls dennoch bedrohliche Emails eingehen werden, bleibt nur, diese zu ignorieren. Schließlich sitzt die »Firma« in der Schweiz und ist scheinbar bereits als zwielichtiges Unternehmen bekannt. Und solche Unternehmungen leben ja bekanntlich von einer handvoll Menschen, die sich durch die ständigen Mahnungen und Drohgebärden unter Druck setzen lassen, bis sie schließlich zahlen. Jedem einzelnen mittels eines Inkasso-Unternehmens hinterherzulaufen, wäre völlig unrentabel. Nun hoffe ich, dass sich das alles auch bewahrheitet und nicht doch eines Tages eine zwielichtige Gestalt vor meiner Tür herumlungert, die Geld fordert.

Der Gegenspieler hat ja momentan wieder unglaubliches Glück beim Wetten. Natürlich schwingt bei dieser Feststellung etwas Neid mit. Aber ich habe es ja ebenfalls auf diesem Gebiet versucht und bin wohl kein Zockertyp. Das muss man einfach so hinnehmen. Im Gegensatz zu ihm bastle ich außerdem intensiv an meinem Superhit. Und wenn dieser erst mal richtig einschlägt, sind die paar hundert Euro vom Wetten schnell aufgeholt.

Vielleicht sollte ich mir doch etwas Vernünftiges überlegen, etwas das groß angelegt ist und innerhalb kürzester Zeit Geld abwirft. Vielleicht doch etwas im Internet. Eine diffuse Idee habe ich auch schon im Hinterkopf, aber die muss erst noch ein wenig reifen. Bis dahin werde ich versuchen, das immer noch mickrige Kapital etwas zu vermehren, um Investitionen tätigen zu können.

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Jetzt ist es tatsächlich soweit. Alles lästern über Menschen, die über das Internet leichtfertig ihr Geld loswerden, schlägt jetzt auf mich zurück.

Vor etwa zwei Wochen habe ich in meinem morgendlichen Rausch wieder einmal ein paar Gewinnspiele und dergleichen durchgeführt und bin auf ein »Marktforschungsportal« namens UmfragenScout gestoßen. Dieser Zustand des durchforstens nach Schnäppchen und Gewinnen ist tatsächlich mit dem eines Rausches vergleichbar. Das liegt vor allem an der Zeitknappheit. Man will sich ja nicht stundenlang mit Kleinigkeiten befassen. Das muss schnell gehn, denn man hat ja noch aufwändigere Sachen zu tun. Oder muss womöglich zur Arbeit (die neben dem Millionärwerden immerhin zur Sicherung des Lebensunterhalts beiträgt). Also macht man hier einen Klick, da ein Gewinnspiel, bestellt dort ein Pröbchen um an irgendeiner Verlosung teilzunehmen. Und irgendwann muss es ja eigentlich geschehen. Man überliest etwas. Meistens ist es irgendein winziger Absatz, unglaublich geschickt verborgen und so uneindeutig formuliert, dass man demjenigen, dem so etwas geschieht, wohl kaum einen Vorwurf machen kann.

Ich hingegen muss völlig blind gewesen sein! Immerhin wird bereits auf der Startseite darauf hingewiesen, dass der Spaß Geld kosten soll! Allerdings meine ich, etwas von »kostenlos anmelden« im Hinterkopf zu haben. Womöglich haben die einfach innerhalb kürzester Zeit ihre Seite komplett geändert, damit sie Menschen wie mir, deren Widerrufsfrist gestern abgelaufen ist, einfach sagen können: »Haha! Das nächste mal die Augen auf!« Oder habe ich das tatsächlich wissentlich getan? Mich für 99 Euro Jahresbeitrag angemeldet? Immerhin gibt es eine Verdienstgarantie, die oberhalb dieses Betrags liegt. Es könnte durchaus möglich sein. Ich weiß es nicht mehr! Wie sollte ich auch, bei 10 oder 20 mal Schnell-klicken-und-vielleicht-gewinnen täglich. Verdammt.

Aber nun heißt es erst einmal einen kühlen Kopf bewahren. Etwas Recherche zu diesem Portal betreiben. Vielleicht lohnt es sich ja tatsächlich. Und wenn nicht, frag ich meine Mitbewohnerin nach Rat, die arbeitet nämlich beim Anwalt! Ha!

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So oder so ähnlich lauten die Anschreiben, die ich etwa drei Mal am Tag vom »Verbraucherportal« Euroclix bekomme. Nachdem ich den Begriff »Produkttester« gegoogelt hatte, wurde ich in Sachen »Verbraucherportale« fündig. Mit einer Anmeldung und der Beantwortung von Fragen im Bereich Erwerbstätigkeit, Gesundheit und Freizeitbeschäftigung verschafft man sich Zutritt zur bunten Werbewelt. Das bedeutet, dass man merkwürdige Emails bekommt, auf die man mit einem Klick antworten muss oder sogar zu Umfragen eingeladen wird, in denen man seine Meinung und vor allem seine persönlichen Daten und Vorlieben möglichst vielen Marktforschungsunternehmen zugänglich macht. Als Belohnung für diese Mühen erhält man sogenannte »Clix«. Dieses Wort ist zugleich so abstoßend und verheißungsvoll, dass ich mich darauf eingelassen habe. Für jede mit einem Klick beantwortete Email verdiene ich 2 »Clix«, sobald ich mich über diese Email irgendwo anmelde, z.B. bei weiteren »Verbraucherportalen«, bekomme ich zwischen 10 und 30 »Clix« gutgeschrieben. Wenn ich an Umfragen teilnehme sogar zwischen 200 und 1000 »Clix«. Der Köder an der ganzen Sache sind natürlich Prämien oder, für Leute wie mich, Geld. Sobald ich 1000 »Clix« beisammen habe, kann ich mir 10 Euro auszahlen lassen. Für 2000 gibt es schon 25 Euro und so weiter. Bisher habe ich etwa 300 »Clix« hauptsächlich mit dem Beantworten von Emails verdient. Zu einer Umfrage wurde ich bisher noch nie eingeladen. Ich vermute auch, dass ich kurz vor dem Erreichen der 1000 »Clix« gar keine Emails mehr erhalten werde. Abgesehen von »Euroclix« bin ich auch noch bei »in your opinion« und dem »lightspeed Verbraucherforum« angemeldet. Das Prinzip ist jeweils ähnlich, dort wurde ich sogar schon zu Umfragen eingeladen, die nach den ersten Fragen allerdings mit dem Hinweis »Leider gehören Sie nicht zur Zielgruppe« abgebrochen wurden. Als Trost erhält man dafür aber immerhin Extralose für eine regelmäßige Vergabe von Preisen in Höhe von einigen wenigen Euro.

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