Categories: Finanzen, Meinung

Hier soll ja alles unglaublich transparent ablaufen, keine Schwarzgeldkassen und keine finanziellen Geheimnisse. Daher habe ich mich entschlossen, an dieser Stelle einmal alles offen zu legen. Ausschlaggebend dafür war der folgenden Kommentar:

»Ich habe noch einen Vorschlag für euer Spiel: Wenn es klappt Glückwunsch – wenn nicht zahlt die Kosten für euer Studium an den Steuerzahler zurück! Ich betrachte es als aussergewöhnliche Zumutung meine Steuergelder durch euch auf diese billige Art verschwendet zu sehen!«

Darauf möchte ich gerne folgendes Antworten: Ich zahle selbst Steuern, schließlich muss auch ich im Moment (noch) einer geregelten Tätigkeit nachgehen, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich lebe von 750 Euro im Monat, von denen ich 600 selbst erwirtschafte. Ich erhalte kein bafög. Falls ich eine Million Euro zusammen bekommen sollte, fallen auch darauf wieder Steuern an, und das nicht zu knapp! Damit sollte ich die Ausgaben für mein Studium decken können.

Hier bietet es sich außerdem an, einmal aus einigen Zuschriften zu zitieren:
»Ich kritisiere, dass Ihr Euch darüber Gedanken macht, warum andere so viel mehr Geld haben als Ihr selbst und warum so viele Menschen darunter sind, die Ihr nicht mögt. Selbstkritisch müsst Ihr Euch fragen, ob es nicht auch viele Menschen gibt, die Euch persönlich nicht mögen. Gibt es hier ggf. Gleichstand, den man in einer demokratischen Gesellschaft akzeptieren muss, ohne dem anderen etwas neiden zu wollen?!« Neid, genau darum geht es hier. Der Mensch ist von Natur aus zum Neidisch-sein veranlagt, dessen bin ich überzeugt. Dass heißt nicht, dass ich neidisch auf eine bestimmte Person bin, ich frage mich lediglich, wie es bestimmte Leute anstellen, viel Geld zu haben. Vermutlich bin ich auch nicht die einzige, die sich diese Frage stellt.

»Dabei war uns wichtig, möglichst simpel, also ohne großes Vorwissen an Geld zu kommen”.
Genau das funktioniert aber nicht! Ihr nehmt an, dass wohlhabende Leute meist keine Ahnung haben und nur durch das Betrügen von anderen Menschen viel Geld verdienen.« Diese Aussage bezog sich (vermutlich hauptsächlich) auf den Satz des Spiegel-Artikels: »Die meisten Menschen sind ja nicht dadurch reich geworden, weil sie gut sind, sondern kalkulierend und rücksichtslos.« Ich denke, dass Kalkül und Rücksichtslosigkeit nicht unbedingt etwas mit Betrügen zu tun hat. Betrügen klingt zu sehr nach dubiosen Aktionen jenseits der Legalität. Dabei kann man auch ganz legal rücksichtslos sein. Einfach dadurch, indem man etwaige Konsequenzen des eigenen Handelns für Schwächere ausblendet. Und der Begriff »Kalkül« hat zwar durchaus einen negativen Beigeschmack, beschreibt jedoch in erster Linie geplantes und durchdachtes Handeln in der Absicht eines bestimmten Ergebnisses.

»Es gilt viele unternehmerische Ideen auszuprobieren, dabei entdecken dann einige wenige genau die Dinge, die die Gesellschaft gerade benötigt. Hieraus enststehen dann richtige Unternehmen mit Arbeitsplätzen. D.h. Das Unternehmen zahlt auf seine Gewinne Steuern, die Angestellten nochmals Lohnsteuer und auf das Nettoeinkommen dann weitere Steuern wie MwSt usw. (…) Jetzt seid Ihr Unternehmer und macht das sozialste was man in einem Land tun kann, Ihr schafft Arbeitsplätze und damit Wohlstand und Ihr verdient selbst am meisten, weil Ihr auch das Risiko übernehmt, falls mit der Sache am Ende oder auch früher doch nur hohe Verluste entstehen.« Dem habe ich nichts entgegenzusetzen außer diesen Satz aus einer Zuschrift: »Niemand verdient viel weil er besonders toll ist, eher im Gegenteil. Herr Ackermann verdient so viel mit der Schädigung des Allgemeinwesens (…)« (Die Aktualität dieser Anschuldigung ist zufällig)

Was so ziemlich allen Kritiken gemein war ist »der Ansatz nicht etwa durch Arbeit ein Vermögen anzuhäufen sondern mit einer oder mehreren fixen Ideen.« Das ist richtig, fixe Ideen sollten ausprobiert werden. Vielleicht wird ja gerade dadurch gezeigt, wie schwer es tatsächlich ist, Geld zu verdienen. Oder ein Weg aufgezeigt, der einigen Menschen ermöglicht, mit einfachen Mitteln zu bescheidenem Wohlstand zu gelangen.

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Categories: Marketing, Meinung, Musikbusiness, Public Relations

Heute abend wollte ich endlich einmal das myspace Profil etwas vorantreiben. Aber ach! Mir ist völlig unerklärlich, wie diese Seite so erfolgreich und verbreitet sein kann. Derart nutzerunfreundlich in allen Einstellungen, die man dort vornehmen kann. Ganz zu schweigen von der grafischen Anpassung. Es sieht immer noch schrecklich aus und nichts ist so wie ich es haben will. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit muss die die Sache noch einmal verschoben werden. Wer trotzdem schonmal nachschauen will, findet die Seite hier.

An dieser Stelle möchte ich mich auch für die Reaktionen auf das Musikstück bedanken, positive wie negative. Und die Tips zur Vermarktung, die auch per Email eingegangen sind. Ich könnte mir gut vorstellen, den Gesang nochmal aufzunehmen, vielleicht mit etwas mehr Übung vorher. Und einige andere Sachen noch geringfügig abändern. Nachdem ich ihn absichtlich einige Zeit nicht mehr gehört habe, sind mir doch noch ein paar Änderungen im Arrangement in den Sinn gekommen.

Nachdem Spiegel Online am Donnerstag diesen Artikel über die sich zutragende Sache veröffentlicht hat, erhielten der Konkurrent und ich neben monetären Zuwendungen allerhand Kommentare und Zuschriften mit vielen Anregungen zum Geldverdienen, Angeboten und natürlich auch Kritik. Bis ich all diese beantwortet und alle verwertbaren Hinweise ausprobiert habe, wird es wohl noch etwas dauern. Ich bitte deshalb nocheinmal um etwas Geduld an alle, die noch keine Antwort erhalten haben. Gerne würde ich mich auch einmal etwas umfassender zu einigen Punkten äußern. Dabei gibt es allerdings ein kleines zeitliches Problem, obwohl ich mein Schlafpensum bereits halbiert habe. Neben der Erwerbsarbeit, die ich in dieser und der kommenden Woche noch absolvieren muss, stehen einige Pressetermine auf dem Programm. Ein Umstand der den Gegenspieler und mich einerseits natürlich erfreut, andererseits haben wir damit aber noch so gut wie keine Erfahrung und wollen daher über jedes Angebot zweimal nachdenken. Im Sinne der Sache wäre es natürlich, wenn wir uns an so viele Dinge wie möglich verkaufen würden. Wie das am besten geht, versuchen wir gerade herauszufinden. Helfen wird uns dabei morgen bzw. heute ein Mensch, den ich lieber erst Frage, bevor ich ihn namentlich erwähne. Er will uns mit einigen Ratschlägen tatkräftig und (vorerst) unentgeltlich zur Seite stehen.

Im Sinne der Interaktion und der Transparenz wäre es ja eigentlich schön, die Leser abstimmen zu lassen, welchen Medienmenschen man sich anvertrauen soll. Alles oder nichts? Sekt oder Selters? Bevor ich deswegen noch Ärger mit dem Kontrahenten bekomme, lass ich das aber lieber erst mal bleiben. Denn auch wenn wir gegeneinander spielen, so ist doch immerhin ein gemeinsames Auftreten nach außen erforderlich.

Und noch ein Wort an alle Benutzer des Internet Explorer und bei wem sonst noch das Problem auftritt, dass die rechte Spalte verrutscht: Ich hoffe, dass ich das Problem so schnell wie möglich in den Griff bekomme. Sachdienliche Hinweise diesbezüglich habe ich freundlicherweise per Email erhalten.

Achja, da wäre ja auch noch die Sache mit der Tätowierung. Bis jetzt hat sich noch kein lukratives Angebot ergeben und ich muss schon sagen, dass mich die Kommentare doch etwas verunsichert haben. Es scheint aber tatsächlich auch Leute zu geben, die so etwas durchziehen. Über die etwas mildere Variante der Werbung mithilfe spezieller Kleidung habe ich bereits nachgedacht und viele Leute haben das auch vorgeschlagen. Das Problem dabei ist natürlich zum einen die Langfristigkeit und zum anderen, dass der Kunde einen ja nicht rund um die Uhr kontrollieren kann. Und man denke nur an die Produktionskosten. Speziell für eine einmalige Sache würde sich so etwas wohl kaum lohnen. Daher mache ich mir Gedanken über eine Art Cape mit durchsichtigen Einstecktäschchen. Ich stelle mir das so vor, dass man mich zum Beispiel für einen Tag buchen und irgendwo hinschicken könnte, wo ich mich unauffällig unters Volk mische und die Botschaft verbreite. So wie mit solch einem Pappumhänger nur etwas dezenter.

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