Categories: Hinweise, Internet Portale und Plattformen, Spiel und Glück

für Zwischendurch. Bei der momentanen Arbeit am Buch bin ich vermehrt auf den Hinweis zu pokerstrategy.com gestoßen. Auch hier auf dem Blog wurde dieser Hinweis gepostet. Das hab ich nun tatsächlich doch mal ausprobiert. Seit nunmehr 4 Tagen bemühe ich mich, mir das Pokern anzueignen. Angefangen bei den Spielregeln über diverse Strategie-Artikel bis hin zum finalen Quiz habe ich mir die Grundprinzipien des Texas Hold’em in der Spielvariante Fixed Limit angeeignet und auch schon im Spielgeldmodus getestet.

Schließlich war es gestern soweit: Die 50 Dollar Bonuskapital flossen endlich auf mein Pokerkonto bei PartyPoker. Das ist allerdings ein kleiner Wermutstropfen: bei meinem eigentlichen Favoriten PokerStars hatte das nicht geklappt aus irgendwelchen Gründen, die mir fremd sind. Nun muss ich also in Ermangelung eines PCs (bei PartyPoker gibts die Software nur als PC-Version) im Browser spielen. Einen anderen Anbieter wollte ich nicht, weil ich dem Forum entnehmen konnte, dass diese beiden Plattformen für Anfänger besonders geeignet sind. Nun also in einer abgespeckten Browservariante. Und das, wo ich mich doch so schnell an die Annehmlichkeiten der fest installierten Software gewöhnt hatte.

Heute erfolgte schließlich der erste Test mit richtigem Geld, auch wenn das (vorerst) noch nicht mir gehört und auch nur mit viel Zeit und durch gutes Spielen zu meinem werden kann. Ich setzte mich an einen Tisch mit sehr kleinen Einsätzen ($ 0.05/0.10) und legte los.

Mein Einstieg war etwas holprig, da ich sofort eine spielbare Hand hatte, womit ich im Leben nicht gerechnet habe. Hektisch klickte ich herum und war schließlich meinen Einsatz los. Die nächsten Hände konnte ich allesamt verwerfen. Das war auch gar nicht schlecht. So konnte ich mich mit der Software anfreunden und meine Zettelwirtschaft um mich herum etwas ordnen.

Ich gehe nämlich streng nach Anleitung vor und versuche mich immer an das zu halten, was ich bei pokerstrategy gelernt habe bzw. im Begriff bin zu lernen. Noch weiß ich nicht mal annähernd, was ich wann machen soll, und so muss ich also mit verschiedenen Papierstapeln hantieren. Fazit: Ich habe etwa 6 Hände versaut, weil ich mich nicht an die Anleitung gehalten hatte. Das war weniger Absicht, sondern eher mangelnder Überblick und Hektik.

Schließlich hat man nur begrenzt Zeit und gerade am Anfang machte mich das nervös. Weitere schätzungsweise 9 Hände habe ich richtig gespielt und entweder gewonnen oder aber den Verlust begrenzen können. Alle anderen Hände habe ich verworfen. So kam ich mit $2,50 Mindesteinsatz und zeitweise bei unter $2,00 nach über 2 Stunden schließlich auf $2,93. Fazit: Trotz einiger graviernder Mängel in meinem Spiel bin ich mit einem Gewinn rausgegangen. Das ist natürlich kein nennenswerter Betrag. Aber es stimmt mich zuversichtlich.

Ich will hier aber nicht weiter ins Detail gehen. Wer sich dafür interessiert, kann gerne selber einmal bei pokerstrategy vorbei schauen und sich sein eigenes Bild machen. Ich bin für den Anfang positiv gestimmt und werde mich weiterhin reinhängen. Dazu dann an dieser Stelle bald mehr.

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Categories: Spiel und Glück

Es soll ja Leute geben, die ausschließlich davon leben, an Preisauschreiben und ähnlichen Dingen teilzunehmen. Ob das funktionieren könnte, habe ich in der vergangenen Woche einmal ausprobiert und mir fünf Zeitschriften gekauft, die eine hohe Kreuzworträtseldichte aufweisen. Neben tollen Sachpreisen winkt da mitunter auch Bargeld. Die Zeitschriften haben solch wunderbare Namen wie »Gute Laune« und »Meine Pause« und kosten zwischen 0,49 und 1,49 Euro, je nach Dicke und Anzahl der Preise. Insgesamt habe ich 63 Rätsel gelöst, mithilfe eines online Kreuzworträtsellexikons konnte ich bereits nach kurzer Zeit sehr effektiv und zeitsparend arbeiten. Kniffelig wurde es immer dann, wenn plötzlich eine andere als die klassische Kreuzwortform gefragt war. Das brachte mich mitunter etwas auf die Palme, vor allem wenn es sich um Preise handelte, die wohl leicht zu verkaufen sind. Mir ging es schließlich nicht um den Ratespaß! Insgesamt steckt also gut ein ganzer Arbeitstag in dem Kreuzwortkram.

Ich dachte mir das so, dass ich die Produkte, die ich eventuell gewinne, wieder verkaufen könnte. Bei einem Flachbildfernseher dürfte das kein großes Problem sein, bei einer läppischen Handtasche schon eher. Reise-Rätsel habe ich gar nicht erst angesehen, denn diesen Preis kann man vermutlich nicht einfach so auf jemand anderen übertragen bzw. ist auch hier wieder die Frage, wie man das zu Geld machen soll. Der späteste Einsendeschluss einer Zeitung war Mitte April, das heißt nun, dass ich mich noch etwas gedulden muss, bis ich erfahre, ob ich vielleicht eine CD von Marianne und Michael oder die DVD-Box »Unvergessliches Ostpreußen« gewonnen habe.

kreuzworträtselspaß
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Categories: Spiel und Glück

Platter könnte man kaum einen Bericht einleiten, bei dem es nicht um Pferderücken, sondern um Sulkys geht. Ein Ausflug zur Trabrennbahn Berlin Mariendorf am Sonntag bescherte mir und meinem Kontrahenten neben kalten Füßen tiefe Einblicke in die glamouröse Welt des Pferdesports. In einer zugigen Halle saßen überwiegend Mittfünfziger bei Bier und Zigaretten in kleinen Grüppchen beieinander und fachsimpelten über die letzte Hand und andere unverständliche Dinge. Obwohl auch ich in meiner Jugend dem Pferdesport zugetan war, blieben mir derart Äußerungen zunächst fremd. Die erste Wette setzte ich in den Sand. Ebenso die zweite, dritte und vierte. Der Konkurrent sah nach einem anfänglichen Erfolg auch nicht besser aus.

Skepsis beim Kontrahenten

Schließlich bescherte mir ein achtjähriger schwarzbrauner Wallach namens Oliver Kahn in meiner fünften Wette meinen ersten und letzten Gewinn von sage und schreibe 2 Euro.

Oli Kahn

Insgesamt habe ich an diesem Tag 20 Euro verloren. Viel schlimmer ist allerdings, dass der Kontrahent nur 18 Euro eingebüßt hat! Dafür musste er auch das folgende Video schneiden. So ganz bin ich zwar nicht damit einverstanden, aber immerhin musste ich es nicht machen. Zeit ist schließlich Geld!

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Categories: Spiel und Glück, Wissen

Heute morgen flatterte ein 5-Sterne-Jahreslos der Aktion Mensch zur Tür herein. Nach einem ausführlichen Blick in die Versprechungen und einem Blick auf das TÜV-Zertifikat war ich überzeugt und füllte es kurzerhand aus. Immerhin beträgt die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Höchstgewinn 1:2.500.000. Beim Lotto ist es nach meinen stümperhaften Berechnungen eine noch viel geringere, nämlich 1:10.068.347.520. Bitte korrigiert mich, falls das falsch ist, ich war in Stochastik nicht besonders gut. Jedenfalls nehme ich jetzt ein Jahr lang monatlich mit dem Basislos teil und darüber hinaus mit einem Extralos in der Kategorie »Haushaltsgeld«, das ganze zu einem Schnäppchenpreis von 17 Euro pro Monat. Und selbst wenn man nichts gewinnt, kann man sich mit dem Gedanken trösten, dass das Geld nicht nur denjenigen zugute kommt, die die Gewinne einfahren, sondern auch in verschiedene soziale Projekte fließt.

Aktion Mensch
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Categories: Musikbusiness, Rückführung von Gebrauchsgütern, Spiel und Glück, Verkauf, Wertpapierhandel

Heute hatten wir einen erneuten Castingtermin für das Quiz mit dem Herrn Pilawa, denn es verhält sich so, dass nur eine Person die Anmeldung vollzieht. Und wenn das nicht klappt, kann die zweite Person es noch einmal versuchen. So taten wir das auch und hatten einen sehr viel angenehmeren Termin als beim ersten Mal, nämlich erst um 15 Uhr statt um zehn. Eigentlich sahen wir das ganze eher als eine Art Pflichterfüllung, da wir die zweite Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen wollten, uns aber eigentlich keine großen Chancen ausmalten. Das war vermutlich der glücklich Umstand, der uns eine Runde weiter brachte, denn wir gingen scheinbar sehr viel lockerer an die Sache heran als beim ersten Mal. Die zweite Runde bestand aus einem kurzen Interview, dass aufgezeichnet wurde. Das wird dann zusammen mit vermutlich 500 anderen Interviews von diesem Tag ausgewertet und man erhält entweder eine Einladung oder eine Absage. Man darf also gespannt sein, ob es klappt.

Namensschild vom Casting

Am Freitag war ich bei meinem Onkel, um die Hitproduktion abzuschließen. Das war jedenfalls mein Ziel, doch scheinbar war das etwas zu hoch gegriffen. Jetzt sieht es so aus, als wenn noch ein weiterer Tag zur Fertigstellung ausreichen könnte. Das hoffe ich jedenfalls, bin aber mehr oder weniger machtlos, weil ich auf einen einigermaßen kundigen Menschen angewiesen bin, der das ganze Ding halbwegs vernünftig abmischt. Ich hoffe natürlich, dass ich in meinem Onkel diesen Menschen gefunden habe, obwohl er das scheinbar nicht so sieht. Na, eine halbwegs vernünftige Demoversion wird es auf alle Fälle tun. Die erste Vorspielung im Bekanntenkreis schürte immerhin Zuversicht und auch die Katrin, die das Video dazu machen will bzw. soll, zeigte sich optimistisch ob der Chartqualitäten. Also habe ich nun erst einmal einen myspace Account angelegt, denn ohne geht es natürlich nicht. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, wie ich meine Künsteleridentität nennen soll und welches Image ich ihr gebe. Da werde ich noch eine Nacht drüber schlafen müssen.

Weil natürlich auch Aktien gekauft werden müssen, habe ich schon vor einiger Zeit über diverse Gewinnspiele, bei denen man auch Angebote für newsletter zu verschiedenen Themen erhält, einige davon zu finanziellen Themen abboniert. Die meisten sind natürlich hauptsächlich Werbebotschaften für konkrete Anlageprodukte, mitunter in so polemischem Ton vorgetragen, dass man glaubt, man hätte die Bildzeitung abonniert. Da heißt es dann zum Beispiel: »Bald 700.000 Arbeitslose mehr… Deflation, Rezession, Depression: Unternehmen kippen 2009 wie Dominosteine! Und stehen nicht wieder auf! Ende. Aus. Vorbei. Die größte Finanz-Implosion steht uns noch bevor… AKUT-Gefahr für Ihr Geld – Retten Sie Ihre Reste! Jetzt!«

Weil ich mich aber darauf nicht gerne verlassen möchte und eigentlich ja auch überhaupt gar keine Ahnung von Aktien habe, habe ich mich letzte Woche beim FAZ Börsenspiel angemeldet und einfach mal so ins blaue hinein ein paar Anteile erworben, um mal zu sehen, wie das ungefähr abläuft. Parallel dazu habe ich mich bei »maxblue«, einem Online-Depot-Dienstleistungsunternehmen der Deutschen Bank, angemeldet und sobald das eingerichtet ist, werde ich einmal in der realen Welt mein Depot bestücken und sehen, was dabei herauskommt. Und ob überhaupt etwas dabei heraus kommt. Nach dem ersten Handelstag sah das jedenfalls erstmal so aus:

Boersenspiel Depot

Soeben sind auch einige Ebay-Auktionen zuende gegangen und ich war vom Ergebnis positiv überrascht, man könnte sogar sagen geplättet. Neben dem schönen Buch »Blitz und der Feuerteufel«, einem Pferdebuch für junge Menschen, das für einen Euro verkauft wurde, habe ich unter anderem ein DSL Modem und einen WLAN Stick feilgeboten. Beides Dinge, die mir meine Telefongesellschaft zusammen mit einem Anschluss bereitgestellt hat, die ich allerdings nicht gebrauchen konnte. Das Modem ging wie erwartet ebenfalls für einen Euro über den virtuellen Ladentisch. Der WLAN Stick übertraf allerdings mit 19,50 Euro all meine Erwartungen bei weitem. Schön!

schönes Buch

Und zum Abschluss, und weil ich mir vorgenommen habe, etwas mehr Bildmaterial zur Verfügung zu stellen, noch einen kleinen Überblick über die Summe der Pfandflaschen, die ich bereits gesammelt und abgegeben habe. Das trägt zwar zum ganzen hier nicht allzuviel bei, zeigt aber vielleicht dem interessierten Leser, wie es gehen könnte, dass daraus am Ende eine grafische Diplomarbeit wird. Und es zeigt auch die erschreckenden Ausmaße des Alkoholkonsums von mir und meiner Mitbewohnerin, denn diese Flaschen sind nicht auf der Straße gesammelt worden. Und Weinflaschen sind ja bekanntlich keine Pfandflaschen und kommen also auch nicht vor.

Pfandflaschen
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Categories: Rückführung von Gebrauchsgütern, Spiel und Glück

Um die ganze Sache hier noch etwas spannender zu machen, haben wir beschlossen, eine Zusatzklausel in die Spielregeln einfließen zu lassen: Der Verlierer muss seinen gesamten Erlös dem Gewinner übereignen. Im Moment sieht es also noch schlechter für mich aus als bisher …

Außerdem habe ich mir mal einen Überblick über die noch verbleibende Zeit verschafft und davon ist nicht mehr allzuviel übrig, es sind noch etwas mehr als 3 Monate bis zur Abgabe der Diplomarbeit.

Neben der Fertigstellung des Superhits (ich hoffe, dass ich an dieser Stelle am Samstag schonmal eine Demoversion präsentieren kann) stehen noch einige Sachen auf meiner Liste »Dinge, die unbedingt gemacht werden müssen«. Zum einen Blut oder Blutplasma spenden. Das werde ich voraussichtlich am Montag in Angriff nehmen. Und ich werde mit der Plasmasache beginnen. Denn wenn das klappt, also wenn man als Spender geeignet ist, kann man das viel öfter machen als Blut spenden. Natürlich musste ich meinen Kontrahenten fragen, ob der mitkommt und die ganze Sache dokumentiert. Und jetzt will der das natürlich auch machen! Aber so ist das wohl, man muss vom Wissen der Anderen und auch von deren Fehlern profitieren. Ich sollte selber auch einfach rücksichtsloser werden!

Zum anderen ist auf alle Fälle auch »Schnorren in der Öffentlichkeit« angesagt. Dazu würde ich mir gerne irgendwo einen Hund ausleihen. Falls jemand jemanden kennt, der zu diesem Zwecke seinen Hund für einen Tag verleihen möchte (im Gegenzug kann man sich dann für diesen Tag das Gassigehen ersparen und der Hund ist den ganzen Tag über mehr oder weniger beschäftigt), oder ein anderes Tier, das zur Umsatzsteigerung beitragen könnte, so bin ich für jeden Hinweis dankbar. Auch diesbezüglich geeignete Locations in Berlin wären natürlich gut zu wissen. Vielleicht hat ja auch hier jemand eine Idee, wo das am besten gelingen könnte. Eine Freundin war der Meinung, dass man am Frankfurter Tor Glück haben könnte.

Und was ich noch unbedingt machen möchte, ist ein »Kunst Happening«. Wie das genau aussehen könnte, weiß ich zwar noch nicht, aber die grobe Richtung steht so gut wie fest. Es muss etwas interaktives in der Öffentlichkeit sein. Zuerst dachte ich ja daran, für einen Abend eine Galerie zu eröffnen und tatsächlich richtig Kunst zu verkaufen. Aber dafür ist die Zeit zu knapp. Dafür bräuchte man etwas mehr Vorbereitung. Überhaupt ist die Sache mit der Zeit so ein Ding. Wenn man tatsächlich eine richtig gute Geschäftsidee hätte, müsste man sich natürlich ausschließlich mit der einen Sache befassen und das rund um die Uhr. Der Meinung bin ich jedenfalls. Und dann stehen die Chancen wahrscheinlich gar nicht so schlecht, dass man damit zu Geld kommt. Aber das hätte man sich alles vorher überlegen müssen.

Also liegt der Fokus erstmal auf kurzfristigen Sachen oder längerfristigen Angelegenheiten, die jedoch nebenbei laufen können. Wie zum Beispiel die Altpapiersammlung. Mittlerweile habe ich schätzungsweise 20 oder 30 Kilo zusammen gesammelt. Bei einem derzeitigen Preis von 2 cent pro Kilogramm, eine völlig bescheuerte Angelegenheit.

20 Kilo Altpapier

Und da auch die Altmetallpreise durch die Finanzkrise stark gesunken sind, müssen die 120 kg Edelstahl und 10 kg Aluminium, die ich bereits vor längerer Zeit ergattern konnte, erst einmal an einem sicheren Ort verbleiben, bis die Preise wieder etwas angestiegen sind, was hoffentlich nicht allzulange auf sich warten lässt. Vor kurzer Zeit lag der Kilopreis beim örtlichen Schrotthändler zwischen 20 und 30 Cent, noch vor einem Jahr lag er bei einem Euro und mehr.

120 Kilo Edelstahl
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Categories: Musikbusiness, Spiel und Glück

war natürlich ein Reinfall. Der Umstand, dass ich nichts konnte, bewog mich dazu, mich nicht am Brandenburger Tor niederzulassen, sondern vor dem Berliner Dom, wo in dieser Jahreszeit naturgemäß nicht viel Publikumsverkehr herrscht, um dadurch wenigstens die Scheu vor dem Schritt in die Öffentlichkeit etwas geringer zu halten.

Abgesehen davon, dass ich nichts verdient habe, was aber vermutlich auch daran lag, dass mein Kontrahent die Aktion videografisch begleitet hat und das ganze eher wie eine Szene aus einem durchgeknallten Studentenfilmchen ausgesehen haben mochte denn als Geldeinnahmemaßnahme, konnte ich immerhin einige Lehren daraus ziehen:

1. Ich sollte diese Sache frühestens in einem Monat wieder versuchen, bzw. dann, wenn ich wenigstens die Griffe im Schlaf beherrsche.

2. Es sollten etwas höhere Temperaturen herrschen, so dass der ohnehin kaum vorhandene Spielfluss nicht auch noch durch steifgefrorene Finger gebremst wird.

3. Ich sollte vielleicht etwas angetrunken sein, um aufkommende Nervosität lässig überspielen zu können und mich in eine Rampensau verwandeln.

4. Ich sollte mir besser überhaupt andere Tätigkeiten ausdenken und dieses Vorhaben ebenso wie die vorangegangenen unter »Schwachsinn« verbuchen.

Das Material ist endlich verarbeitet und ergab folgendes:
(Quellenhinweis: In diesem Video verwende ich den Musiktitel »Heart of Gold« von Neil Young.)


Immerhin gab es gestern Abend noch eine kleine Geldspende aus Pfanderlösen, die ich am Spielautomaten in einer zwielichtigen »Sportsbar« auch noch verdoppeln konnte. Eigentlich unverständlich, da ich ja in Sachen Glücksspiel eigentlich auch zum Scheitern verurteilt bin. Vermutlich ist das hauptsächlich bei größeren Beträgen der Fall.

Der Automat
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Categories: Geschäftsideen, Internet Portale und Plattformen, Musikbusiness, Spiel und Glück

Vorausgesetzt, es regnet nicht. Dann werde ich mit meiner Gitarre zum Brandenburger Tor ziehen und das Laufpublikum mit meinen in den letzten 10 Tagen erworbenen Spielkünsten beeindrucken. Vor allem heute habe ich nochmals mehrere Stunden geübt und ich hoffe, dass das nicht zu einer Sehnenscheidenentzündung führen wird. Im Moment habe ich vier Songs im Repertoire, bei denen ich fast die Griffe und ein wenig den Text beherrsche. Der Kontrahent hat immerhin zwei davon auf Anhieb erkannt. Wie sich das genau zutragen wird, kann man natürlich in Bälde an dieser Stelle erfahren.

Die Recherchen zum Umfragen Scout führten mich bereits ab dem zweiten Googleeintrag auf Seiten wie »computerbetrug.de«. Nach einem kurzen Blick auf einige Foreneinträge, wusste ich, was mich erwarten würde, falls ich mich weigerte, die Forderung zu begleichen. Eindringliche Mahnungen und schließlich die Drohung mit einem Inkasso-Unternehmen. Um dem Vorzubeugen, habe ich eine Email mit juristischem Inhalt verfasst (Textvorlagen für so etwas finden sich ebenfalls im Netz), dass ich mich arglistig getäuscht sehe und deshalb der Vertrag nicht rechtskräftig ist. Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Anmeldung bei diesem Portal kostenlos ist. Ein Umstand, der auch mich dazu bewog, diesen Vorgang durchzuführen. Der Hinweis, dass mit der Anmeldung auch die sogenannte Setup-Gebühr fällig wird, ist geschickt versteckt. Falls dennoch bedrohliche Emails eingehen werden, bleibt nur, diese zu ignorieren. Schließlich sitzt die »Firma« in der Schweiz und ist scheinbar bereits als zwielichtiges Unternehmen bekannt. Und solche Unternehmungen leben ja bekanntlich von einer handvoll Menschen, die sich durch die ständigen Mahnungen und Drohgebärden unter Druck setzen lassen, bis sie schließlich zahlen. Jedem einzelnen mittels eines Inkasso-Unternehmens hinterherzulaufen, wäre völlig unrentabel. Nun hoffe ich, dass sich das alles auch bewahrheitet und nicht doch eines Tages eine zwielichtige Gestalt vor meiner Tür herumlungert, die Geld fordert.

Der Gegenspieler hat ja momentan wieder unglaubliches Glück beim Wetten. Natürlich schwingt bei dieser Feststellung etwas Neid mit. Aber ich habe es ja ebenfalls auf diesem Gebiet versucht und bin wohl kein Zockertyp. Das muss man einfach so hinnehmen. Im Gegensatz zu ihm bastle ich außerdem intensiv an meinem Superhit. Und wenn dieser erst mal richtig einschlägt, sind die paar hundert Euro vom Wetten schnell aufgeholt.

Vielleicht sollte ich mir doch etwas Vernünftiges überlegen, etwas das groß angelegt ist und innerhalb kürzester Zeit Geld abwirft. Vielleicht doch etwas im Internet. Eine diffuse Idee habe ich auch schon im Hinterkopf, aber die muss erst noch ein wenig reifen. Bis dahin werde ich versuchen, das immer noch mickrige Kapital etwas zu vermehren, um Investitionen tätigen zu können.

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Categories: Geschäftsideen, Public Relations, Spiel und Glück, Wissen

In diesem Post gedenke ich, einmal ausführlich zu schildern, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache. Man mag ja denken, schön und gut, die machen da ab und zu mal ne spaßige Aktion, verzocken etwas Geld beim Online-Poker und das wars dann. Aber nein, so ist es natürlich nicht. Zuallererst einmal fängt der Tag  unglaublich früh an – für studentische Verhältnisse jedenfalls. Die erste Tat des Tages ist natürlich der Gang zum Rechner um Emails abzurufen, Werbemails nach lukrativen Angeboten zu durchforsten, an dem ein oder anderen Gewinnspiel teilzunehmen und sich einen kurzen Überblick über die weltpolitischen und finanziellen Geschehnisse zu verschaffen. Bestenfalls kombiniert man diesen Vorgang gleich mit dem Frühstück, denn Zeit ist ja bekanntlich Geld. Danach stehen dann je nach Wochentag verschiedene Verpflichtungen an.

In den letzten Tagen kam ja die PR-Maschine ganz schön ins Rollen. Beispielsweise gab es gestern einen kurzen Beitrag im ZDF-Morgenmagazin über ebendiese Seiten. Dieser Umstand bringt mich natürlich etwas in Zugzwang, den Blog regelmäßig zu pflegen. Mein Kontrahent hatte da in den letzten Tagen etwas die Nase vorn, muss ich zugeben. Das liegt natürlich auch daran, dass er viel schwafelt von Dingen, die man tun könnte, nicht aber von Dingen, die tatsächlich auch umgesetzt werden. Aber er hat natürlich recht, man muss dem geneigten Leser auch klarmachen, auf welchen Bahnen sich das Hirn tagtäglich bewegt, wenn man ständig ans Geldverdienen denkt. Und wieviele verheißungsvolle Ideen sich als unmöglich herausstellen.

Beispielsweise hatte ich die Idee, eine Erbenvermittlung ins Leben zu rufen. Zum einen für Menschen, die wahnsinnig viel Geld haben, aber niemanden, dem sie es nach ihrem Ableben vererben können oder wollen. Zum anderen für Menschen, die kein Geld haben, aber dringend welches brauchen und obendrein noch so nett sind, mit ihrem zukünftigen Erblasser womöglich über Jahre hinweg intensive und freundschaftliche Beziehungen zu pflegen. Ich hätte an der ganzen Sache natürlich mithilfe einer saftigen Vermittlungsprovision verdient. Nach einigen Recherchen zum deutschen Erbrecht stellte sich allerdings heraus, dass diese wunderbare Idee zum Scheitern verurteilt ist.

So gehen dann womöglich ganze Tage ins Land, die man mit Recherchen zubringt, um die eine wirklich funktionierende und unglaublich lukrative Idee zum Geldverdienen zu finden. Da mir dies bis jetzt nicht geglückt ist, muss ich mich also in verschiedene Tätigkeitsfelder hineinbegeben in der Hoffnung, dass sich womöglich hinter einer dieser Tätigkeiten ein unverhoffter Weg auftut, der mich dem Ziel ein Stück näher bringt. Und so endet ein recht umfangreicher Tag, an dem unter anderem weitere PR-Maßnahmen besprochen wuden.

Nach dieser Besprechung verbrachte ich einige Stunden in der universitätseigenen Druckwerkstatt, um Aufkleber mit unserer Webadresse herzustellen. Es müssen schon bald auch Flyer und ähnliche Werbemittel folgen. Schließlich könnte es ja sein, dass so ein Flyer eventuell einem Investor aus dem Ausland in die Hände fällt und dieser uns, besser gesagt mich, an einem dicken Geschäft teilhaben lässt. Bis dahin bleibt für mich an diesem Abend folgendes: Gitarre üben, mir überlegen, was ich morgen bei Winson auf Motor FM sagen möchte (gegen 17 Uhr sind wir bei ihm zu Gast, ein Umstand, den wir Clara verdanken) und möglichst nicht nach 3 Uhr im Bett sein, denn morgen geht es wieder früh raus. Ein neuer Tag auf dem Weg zur Million wird anbrechen und er wird mich zunächst in die Uni führen, wo ich innerhalb kürzester Zeit einen Superhit zusammen basteln werde.

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Categories: Spiel und Glück

Unter den ersten 50 Menschen, die mich mit einer Geldspende unterstützen, verlose ich den hier abgebildeten 6-farbigen Siebdruck. Er misst 50 x 70 cm, die bedruckte Fläche ist 35 x 54 cm groß. Die Ziehung des Gewinners wird unter den wachsamen Augen meiner Mitbewohnerin und Glücksfee Sabrina stattfinden und ein durch und durch transparenter Vorgang sein, der keinerlei Beanstandung zulässt.

toller Siebdruck
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