Categories: Spiel und Glück, Wissen

Heute morgen flatterte ein 5-Sterne-Jahreslos der Aktion Mensch zur Tür herein. Nach einem ausführlichen Blick in die Versprechungen und einem Blick auf das TÜV-Zertifikat war ich überzeugt und füllte es kurzerhand aus. Immerhin beträgt die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Höchstgewinn 1:2.500.000. Beim Lotto ist es nach meinen stümperhaften Berechnungen eine noch viel geringere, nämlich 1:10.068.347.520. Bitte korrigiert mich, falls das falsch ist, ich war in Stochastik nicht besonders gut. Jedenfalls nehme ich jetzt ein Jahr lang monatlich mit dem Basislos teil und darüber hinaus mit einem Extralos in der Kategorie »Haushaltsgeld«, das ganze zu einem Schnäppchenpreis von 17 Euro pro Monat. Und selbst wenn man nichts gewinnt, kann man sich mit dem Gedanken trösten, dass das Geld nicht nur denjenigen zugute kommt, die die Gewinne einfahren, sondern auch in verschiedene soziale Projekte fließt.

Aktion Mensch
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möchte ich doch kurz auf diese wunderbare Seite verweisen. Obwohl sie mir nicht dabei behilflich war, das Problem zu lösen, wie man die Links in der Blogroll sortiert, fühlte ich mich immerhin gut unterhalten.

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In der Vorweihnachtszeit kehrt ja die Besinnlichkeit ein und man findet etwas Zeit für nachdenkliche Stunden. Sollte man zumindest. In der Realität sieht das alles bekanntlich ganz anders aus, denn die Verpflichtungen nehmen einen gefangen. Die vergangene Woche war komplett mit vorweihnachtlichen Veranstaltungen ausgebucht. Diese dienen ja zumeist dazu, die sozialen Bindungen innerhalb einer gesellschaftlichen Gruppe durch eine gemeinsame Veranstaltung und den gemeinsamen Genuss von Speisen und Alkohol zu stärken. Neben diesen gesellschaftlichen Verpflichtungen im weiteren persönlichen Umfeld, gilt es natürlich auch schon auf das eigentlich Hauptereignis hinzuarbeiten, das sich wiederum im etwas engeren zumeist familiären Umfeld in einigen Tagen zutragen wird. Dafür müssen allerhand Geschenke besorgt und Vorkehrungen getroffen werden. Dies alles ist auch bei mir der Fall und so mussten und müssen konkrete Geldbeschaffungsmaßnahmen erst einmal warten. Das hindert mich natürlich nicht daran, gedanklich bei der Sache zu bleiben und zumindest meine Einstellung zu der ganzen Sache etwas zu überdenken und, falls nötig, etwas zu korrigieren.

Dabei wird mir zunächst das Gesetz der Anziehung helfen. In der Wikipedia findet sich unter dem englischsprachigen Eintrag »the laws of attraction« die Erklärung »… are a set of assumed laws or, in a sense, a general catch phrase used when discussing the nature of bodies that attract.« Es geht also um eine mehr oder weniger allgemeine Formulierung, wonach sich bestimmte/gleiche Dinge gegenseitig anziehen. Dieser Umstand entbehrt natürlich nicht einer physikalischen Grundlage, schließlich haben sich über Jahrhunderte hinweg gelehrte Menschen damit befasst und tun dies noch immer. Es findet sich in Variationen in zahlreichen physikalischen Gesetzen, etwa dem der Schwerkraft, bei der es bekanntlich um die Anziehung von Massen geht.

Die Beschäftigung mit dem Gesetz der Anziehung findet man auch in vielen jüngeren spirituellen Vereinigungen, Heilslehren, Lebenshilfe-Ratgebern und so fort. Vor allem die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten entstandene New-Thought-Bewegung beruft sich darauf. Das Gesetz wird in diesen Zusammenhängen dahingehend gedeutet und genutzt, »dass die Gedanken und Gefühle jedes einzelnen Menschen reale Gegebenheiten anziehen bzw. erzeugen.« (wikipedia)
Man geht also davon aus, dass ein positiver Geisteszustand auch positive Umstände in der Realität anzieht, ein glücklicher und zufriedener Mensch also auch vor allem Glück und Seligkeit und weniger Unglück und Katastrophen. Dies ist natürlich eine Haltung, die sich bereits in zahlreichen Religionen und Heilsbewegungen in unterschiedlichem Maße ausdrückt.

Aber auch für Menschen, die nicht an eine solche Lehre glauben, verspricht diese Geisteshaltung einiges. Denn schließlich (und so oder so ähnlich wird vermutlich auch in den unzähligen Ratgebern zu diesem Thema argumentiert) kennt ein jeder solche Situationen aus dem Alltag: Man ist schon völlig genervt, weil der Tag auf der Arbeit stressig war, der Chef vielleicht unzufrieden und die Kunden nörgelig. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, wird man auf der Straße angepöbelt, vergisst seine Brieftasche beim Einkaufen, das Fahrrad wird gestohlen, der Hund läuft weg und der Lebenspartner macht aus einer Mücke einen Elefanten. Hingegen an Tagen, die schon gut beginnen, vielleicht weil das Wetter schön ist, der Chef gut gelaunt und die Kollegen kollegial, passiert so etwas nicht.

Und genau an dieser Stelle setzt natürlich das Gesetz der Anziehung an. Wenn man positiv gestimmt ist, ist man entspannt, kann besser mit kleinen Problemchen umgehen und lässt sich von nichts so leicht aus der Ruhe bringen. Dadurch wird alles weniger schlimm und Scherereien können gar nicht erst entstehen. Weil man konzentriert bei der Sache ist, vergisst man nichts, worüber man sich hinterher ärgert, sagt nichts, was einem hinterher leid tut und achtet auf Kleinigkeiten, die im Nachhinein von großer Bedeutung sein können. Man versucht also aktiv, positive Ereignisse anzuziehen. Das hat natürlich wiederum weniger mit spiritueller Eingebung zu tun als mit physikalischen und chemischen Abläufen in unserem Gehirn und Körper.

Diese Grundeinstellung lässt sich natürlich auch ganz wunderbar auch auf das Geldverdienen übertragen. Auf allerhand Seiten im Netz, wie etwa auf www.gesetzderanziehung.com, finden sich praktische Tips, wie sich das in die Tat umsetzen lässt. Auch ein in jüngerer Zeit entstandener Film mit dem Titel »The Secret« befasst sich damit, dieses »Grundgesetz« für sein Leben positiv zu nutzen.

Die anfängliche Skepsis über ein Naturgesetz, mit dessen Hilfe man das Gute und Schöne anzieht, ist verflogen. Ich werde mich auf alle Fälle etwas eingehender damit befassen. Vielleicht meditiere ich jeden Morgen eine halbe Stunde und sage mir immer wieder Dinge wie: »Du wirst reich und glücklich sein. Du hast die Million verdient. Du wirst ihr heute ein Stückchen näher kommen.« und so weiter. Vermutlich wird sich nicht sofort der Geldsegen einstellen, aber allein durch die ständige Beschäftigung mit dem Thema Geld, wie es ja momentan sowieso schon der Fall ist, verbunden mit einer positiven Grundhaltung, kann ich mir tatsächlich vorstellen, dass einem irgendwann eine lukrative Geschäftsidee kommt.

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Categories: Internet Portale und Plattformen, Wissen

Jetzt ist es tatsächlich soweit. Alles lästern über Menschen, die über das Internet leichtfertig ihr Geld loswerden, schlägt jetzt auf mich zurück.

Vor etwa zwei Wochen habe ich in meinem morgendlichen Rausch wieder einmal ein paar Gewinnspiele und dergleichen durchgeführt und bin auf ein »Marktforschungsportal« namens UmfragenScout gestoßen. Dieser Zustand des durchforstens nach Schnäppchen und Gewinnen ist tatsächlich mit dem eines Rausches vergleichbar. Das liegt vor allem an der Zeitknappheit. Man will sich ja nicht stundenlang mit Kleinigkeiten befassen. Das muss schnell gehn, denn man hat ja noch aufwändigere Sachen zu tun. Oder muss womöglich zur Arbeit (die neben dem Millionärwerden immerhin zur Sicherung des Lebensunterhalts beiträgt). Also macht man hier einen Klick, da ein Gewinnspiel, bestellt dort ein Pröbchen um an irgendeiner Verlosung teilzunehmen. Und irgendwann muss es ja eigentlich geschehen. Man überliest etwas. Meistens ist es irgendein winziger Absatz, unglaublich geschickt verborgen und so uneindeutig formuliert, dass man demjenigen, dem so etwas geschieht, wohl kaum einen Vorwurf machen kann.

Ich hingegen muss völlig blind gewesen sein! Immerhin wird bereits auf der Startseite darauf hingewiesen, dass der Spaß Geld kosten soll! Allerdings meine ich, etwas von »kostenlos anmelden« im Hinterkopf zu haben. Womöglich haben die einfach innerhalb kürzester Zeit ihre Seite komplett geändert, damit sie Menschen wie mir, deren Widerrufsfrist gestern abgelaufen ist, einfach sagen können: »Haha! Das nächste mal die Augen auf!« Oder habe ich das tatsächlich wissentlich getan? Mich für 99 Euro Jahresbeitrag angemeldet? Immerhin gibt es eine Verdienstgarantie, die oberhalb dieses Betrags liegt. Es könnte durchaus möglich sein. Ich weiß es nicht mehr! Wie sollte ich auch, bei 10 oder 20 mal Schnell-klicken-und-vielleicht-gewinnen täglich. Verdammt.

Aber nun heißt es erst einmal einen kühlen Kopf bewahren. Etwas Recherche zu diesem Portal betreiben. Vielleicht lohnt es sich ja tatsächlich. Und wenn nicht, frag ich meine Mitbewohnerin nach Rat, die arbeitet nämlich beim Anwalt! Ha!

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Categories: Geschäftsideen, Public Relations, Spiel und Glück, Wissen

In diesem Post gedenke ich, einmal ausführlich zu schildern, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache. Man mag ja denken, schön und gut, die machen da ab und zu mal ne spaßige Aktion, verzocken etwas Geld beim Online-Poker und das wars dann. Aber nein, so ist es natürlich nicht. Zuallererst einmal fängt der Tag  unglaublich früh an – für studentische Verhältnisse jedenfalls. Die erste Tat des Tages ist natürlich der Gang zum Rechner um Emails abzurufen, Werbemails nach lukrativen Angeboten zu durchforsten, an dem ein oder anderen Gewinnspiel teilzunehmen und sich einen kurzen Überblick über die weltpolitischen und finanziellen Geschehnisse zu verschaffen. Bestenfalls kombiniert man diesen Vorgang gleich mit dem Frühstück, denn Zeit ist ja bekanntlich Geld. Danach stehen dann je nach Wochentag verschiedene Verpflichtungen an.

In den letzten Tagen kam ja die PR-Maschine ganz schön ins Rollen. Beispielsweise gab es gestern einen kurzen Beitrag im ZDF-Morgenmagazin über ebendiese Seiten. Dieser Umstand bringt mich natürlich etwas in Zugzwang, den Blog regelmäßig zu pflegen. Mein Kontrahent hatte da in den letzten Tagen etwas die Nase vorn, muss ich zugeben. Das liegt natürlich auch daran, dass er viel schwafelt von Dingen, die man tun könnte, nicht aber von Dingen, die tatsächlich auch umgesetzt werden. Aber er hat natürlich recht, man muss dem geneigten Leser auch klarmachen, auf welchen Bahnen sich das Hirn tagtäglich bewegt, wenn man ständig ans Geldverdienen denkt. Und wieviele verheißungsvolle Ideen sich als unmöglich herausstellen.

Beispielsweise hatte ich die Idee, eine Erbenvermittlung ins Leben zu rufen. Zum einen für Menschen, die wahnsinnig viel Geld haben, aber niemanden, dem sie es nach ihrem Ableben vererben können oder wollen. Zum anderen für Menschen, die kein Geld haben, aber dringend welches brauchen und obendrein noch so nett sind, mit ihrem zukünftigen Erblasser womöglich über Jahre hinweg intensive und freundschaftliche Beziehungen zu pflegen. Ich hätte an der ganzen Sache natürlich mithilfe einer saftigen Vermittlungsprovision verdient. Nach einigen Recherchen zum deutschen Erbrecht stellte sich allerdings heraus, dass diese wunderbare Idee zum Scheitern verurteilt ist.

So gehen dann womöglich ganze Tage ins Land, die man mit Recherchen zubringt, um die eine wirklich funktionierende und unglaublich lukrative Idee zum Geldverdienen zu finden. Da mir dies bis jetzt nicht geglückt ist, muss ich mich also in verschiedene Tätigkeitsfelder hineinbegeben in der Hoffnung, dass sich womöglich hinter einer dieser Tätigkeiten ein unverhoffter Weg auftut, der mich dem Ziel ein Stück näher bringt. Und so endet ein recht umfangreicher Tag, an dem unter anderem weitere PR-Maßnahmen besprochen wuden.

Nach dieser Besprechung verbrachte ich einige Stunden in der universitätseigenen Druckwerkstatt, um Aufkleber mit unserer Webadresse herzustellen. Es müssen schon bald auch Flyer und ähnliche Werbemittel folgen. Schließlich könnte es ja sein, dass so ein Flyer eventuell einem Investor aus dem Ausland in die Hände fällt und dieser uns, besser gesagt mich, an einem dicken Geschäft teilhaben lässt. Bis dahin bleibt für mich an diesem Abend folgendes: Gitarre üben, mir überlegen, was ich morgen bei Winson auf Motor FM sagen möchte (gegen 17 Uhr sind wir bei ihm zu Gast, ein Umstand, den wir Clara verdanken) und möglichst nicht nach 3 Uhr im Bett sein, denn morgen geht es wieder früh raus. Ein neuer Tag auf dem Weg zur Million wird anbrechen und er wird mich zunächst in die Uni führen, wo ich innerhalb kürzester Zeit einen Superhit zusammen basteln werde.

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Categories: Wissen

Der Geldbaum, lateinisch crassula ovata, ist eine pflegeleichte und daher beliebte Zimmerpflanze der Gattung Dickblatt. Von Isabella Dornbrach erhielt ich diesen Ableger als Geschenk und hoffe nun, dass er Wurzeln ausbildet und bildhaft zur Mehrung meines Vermögens beiträgt. Er soll nämlich in der Lage sein, Geld als Frucht hervorzubringen und das bei sehr geringem Aufwand. Man muss ihn kaum gießen und auch sonst nicht viel tun, außer ab und zu die Seitentriebe stutzen, damit sich ein dicker Stamm ausbildet. Sozusagen die Aktie unter den Pflanzen und für meine Zwecke also genau richtig.

Geldbaum
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