Categories: Alles Neu

Jedenfalls ist es das ab heute nicht mehr. Ich habe alle Kommentarfunktionen deaktiviert und der heutige Stand bleibt für immer eingefroren. Diese Seiten fungieren von nun an als Archiv zur Ergänzung dessen, was wir in unserem Buch „Wir sind jung und brauchen das Geld – Ein Selbstversuch“ berichten. Falls es euch dennoch dazu drängt, Feedback zu geben, könnt ihr das in Zukunft gerne auf unserer Facebookseite tun. Viel Spaß beim Herumstöbern!

  • Share/Bookmark
Categories: Hinweise, Internet Portale und Plattformen, Spiel und Glück

für Zwischendurch. Bei der momentanen Arbeit am Buch bin ich vermehrt auf den Hinweis zu pokerstrategy.com gestoßen. Auch hier auf dem Blog wurde dieser Hinweis gepostet. Das hab ich nun tatsächlich doch mal ausprobiert. Seit nunmehr 4 Tagen bemühe ich mich, mir das Pokern anzueignen. Angefangen bei den Spielregeln über diverse Strategie-Artikel bis hin zum finalen Quiz habe ich mir die Grundprinzipien des Texas Hold’em in der Spielvariante Fixed Limit angeeignet und auch schon im Spielgeldmodus getestet.

Schließlich war es gestern soweit: Die 50 Dollar Bonuskapital flossen endlich auf mein Pokerkonto bei PartyPoker. Das ist allerdings ein kleiner Wermutstropfen: bei meinem eigentlichen Favoriten PokerStars hatte das nicht geklappt aus irgendwelchen Gründen, die mir fremd sind. Nun muss ich also in Ermangelung eines PCs (bei PartyPoker gibts die Software nur als PC-Version) im Browser spielen. Einen anderen Anbieter wollte ich nicht, weil ich dem Forum entnehmen konnte, dass diese beiden Plattformen für Anfänger besonders geeignet sind. Nun also in einer abgespeckten Browservariante. Und das, wo ich mich doch so schnell an die Annehmlichkeiten der fest installierten Software gewöhnt hatte.

Heute erfolgte schließlich der erste Test mit richtigem Geld, auch wenn das (vorerst) noch nicht mir gehört und auch nur mit viel Zeit und durch gutes Spielen zu meinem werden kann. Ich setzte mich an einen Tisch mit sehr kleinen Einsätzen ($ 0.05/0.10) und legte los.

Mein Einstieg war etwas holprig, da ich sofort eine spielbare Hand hatte, womit ich im Leben nicht gerechnet habe. Hektisch klickte ich herum und war schließlich meinen Einsatz los. Die nächsten Hände konnte ich allesamt verwerfen. Das war auch gar nicht schlecht. So konnte ich mich mit der Software anfreunden und meine Zettelwirtschaft um mich herum etwas ordnen.

Ich gehe nämlich streng nach Anleitung vor und versuche mich immer an das zu halten, was ich bei pokerstrategy gelernt habe bzw. im Begriff bin zu lernen. Noch weiß ich nicht mal annähernd, was ich wann machen soll, und so muss ich also mit verschiedenen Papierstapeln hantieren. Fazit: Ich habe etwa 6 Hände versaut, weil ich mich nicht an die Anleitung gehalten hatte. Das war weniger Absicht, sondern eher mangelnder Überblick und Hektik.

Schließlich hat man nur begrenzt Zeit und gerade am Anfang machte mich das nervös. Weitere schätzungsweise 9 Hände habe ich richtig gespielt und entweder gewonnen oder aber den Verlust begrenzen können. Alle anderen Hände habe ich verworfen. So kam ich mit $2,50 Mindesteinsatz und zeitweise bei unter $2,00 nach über 2 Stunden schließlich auf $2,93. Fazit: Trotz einiger graviernder Mängel in meinem Spiel bin ich mit einem Gewinn rausgegangen. Das ist natürlich kein nennenswerter Betrag. Aber es stimmt mich zuversichtlich.

Ich will hier aber nicht weiter ins Detail gehen. Wer sich dafür interessiert, kann gerne selber einmal bei pokerstrategy vorbei schauen und sich sein eigenes Bild machen. Ich bin für den Anfang positiv gestimmt und werde mich weiterhin reinhängen. Dazu dann an dieser Stelle bald mehr.

  • Share/Bookmark
Categories: Hinweise, Sparsamkeit, Weihnachten

Wer zum Fest der Liebe noch ein schnelles und preiswertes Geschenk braucht, gerät mitunter in Panik, dabei gibt es noch so einiges, was in letzter Minute besorgt werden kann.

Zum Beispiel das allseits beliebte Weihnachtsgebäck. Manch einer kennt womöglich diese »Beste-Freundinnen-Geschenke« für die langjährige Singlefrau: der Mann zum Selberbacken. Gibts schön verpackt als Ausstechförmchen und mit einem Büchlein dazu. Man könnte aber stattdessen einfach den bereits fertigen selbstgebackenen Mann verschenken.

Herzchen

Glücklich, wer schon ein Förmchen hat, zur Not kann man aber auch ganz fix eine Pappschablone herstellen, für den einmaligen Backvorgang wird das wohl reichen. Und das Tolle ist: Der Phantasie sind wieder einmal keine Grenzen gesetzt: Ob die Lokomotive für den Opa, das Kätzchen für die Nachbarin oder der Porsche für den Freund – hier lassen sich unglaublich viele individuelle Geschenkideen auf einen Schlag lösen. Am schnellsten geht das alles mit einem Mürbeteig, zur Not kann man den auch kaufen, aber dann hat man ja nicht besonders viel gespart. Verzierungen können ganz wunderbar mit Zuckerguss und dergleichen hergestellt werden, wer keine Farbe kaufen will, kann auch auf Dinge aus dem Haushalt zurückgreifen. Rote Bete färben zum Beispiel ganz hervorragend. Aber bevor es zu ökig wird, weiter zum nächsten Punkt.

Das T-Shirt. Günstig gekauft und mit einer individuellen Botschaft versehen. Wer schon einmal Nadel und Faden bedient hat, kann mit Stickerei so einiges hermachen. Dabei gilt: die handwerklichen Mängel unbedingt übertreiben! Das ganze auf einem T-Shirt ohne Nähte an den Bündchen und schon heißt so etwas »Vintage«. Ob Knöpfe, Stoffreste oder der olle Bügelflicken mit Motiv – alles kann Verwendung finden. Nur allzu lange sollte es freilich nicht dauern. Wer zusätzlich noch etwas investieren will, kann auch Stofffarbe kaufen. Man denke nur an den guten alten Kartoffeldruck! Wobei das zeitlich auch ganz schön ausufern könnte. Es gibt aber auch Textilmarker, mit denen kann man das gewünschte Objekt ganz schnell und einfach individualisieren. Neben dem T-Shirt sind natürlich noch unzählige andere Sachen denkbar, die personalisiert werden können, vom Kuschelkissen bis zum Topflappen. Und wenn dann immer noch etwas fehlt für jemanden, für den man aber auch partout keine Idee hat, kann man ja zur Not auch etwas aus dem eigenen Besitz (weiter)verschenken.

  • Share/Bookmark
Categories: Finanzen, Hinweise, Sparsamkeit, Weihnachten

Geiz ist Geil, vor allem bei Weihnachtsgeschenken. Selbstgebasteltes liegt voll im Trend und zwar nicht nur bei Muttis und Ökos. Auch den oder die Liebsten kann man damit beglücken, denn es muss ja nicht allzu dilettantisch aussehen. Und das allerbeste: Man spart dabei bares Geld! Natürlich muss man auch hier und dort etwas investieren, aber man kann da schon mit wenigen Mitteln ganz beachtliche Erfolge erzielen, wenn man sich etwas Mühe gibt. Und mal ganz ehrlich: wir freuen uns doch viel mehr über etwas Selbstgemachtes als über irgendetwas, das hauptsächlich teuer war. Also los, was gibt es dann da für Möglichkeiten:

Da wäre zunächst der obligatorische Gutschein. Nein, ich meine keine Cineplex 5er-Karte für 30 Euro. Auch bei Gutscheinen kann man ein wenig phantasievoller sein. Wie wärs denn mal mit einem »Picknick im Stadtpark an einem lauen Sommerabend« oder einer »Rodelpartie mit Glühweinversorgung«. Zunächst einmal kann man die Kosten dafür recht überschaubar halten und ob es überhaupt mal irgendwann so viel schneit (die Menschen im norddeutschen Flachland sind hier eindeutig im Vorteil), dass sich eine Schlittenfahrt anbietet, sei einmal dahingestellt. Und dann kann man ja immer noch darauf spekulieren, dass der oder die Beschenkte den Gutschein einfach irgendwann vergisst. Daher bietet es sich natürlich an, so etwas vorzugsweise irgendeinem Verwandten anzudrehen, den man ohnehin nur einmal im Jahr an Weihnachten sieht.

Aber genug der heimtückischen Gedanken, man kann es ja durchaus ernst meinen und hier kommt also der erste Vorschlag zum personalisierten und zugleich sparsamen Weihnachtsgeschenk: Der Stempel.

Moosgummi ist dafür hervorragend geeignet, weil es erstens preiswert und zweitens leicht zu bearbeiten ist. Von recht einfachen Symbolen, die in handgeschriebenen Briefen Verwendung finden könnten bis zur schönen Wortmitteilung, die der Hobbybeamte vielseitig einsetzen kann, ist alles denkbar. Ein Stück Holz als Stempelkörper wird sich wohl in den meisten Haushalten finden. Wenn man dann noch die Spendierhosen anhat, kann man ja auch ein Stempelkissen dazu schenken. Das ganze hübsch verpackt und an den Richtigen verschenkt wird durchaus Freude bereiten und sei es auch nur am Heiligen Abend, wenn die weiße Tischdecke mit frohen Botschaften übersät wird.

Anbei folgen einige Vorschläge, wie so etwas aussehen könnte. Der Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Aber Achtung: Schrift spiegelverkehrt auf den Holzblock aufbringen! Das führt meist zu lesbareren Ergebnissen.

Dies ein Beispiel für einen niedlichen »Love«-Stempel:

Herzchen

Und hier noch ein Beispiel aus der Serie für den Freizeitkommentator, bestehend aus den Stempeln »Gebilligt«, »Zweifelhaft« und »Scheiße«. Bild 1 zeigt die Herstellung, Bild 2 eine beliebige Anwendung.

Sch-Stempel
Sch-Stempel Anwendung
  • Share/Bookmark
Categories: Alles Neu, Verkauf, Wissen

Freunde der gepflegten cineastischen Unterhaltung werden es sofort erkennen, für alle anderen sei an dieser Stelle erwähnt, dass es sich beim neuen Geldwäsche-Motiv um ein Zitat aus dem wunderbaren Film »Fear and Loathing in Las Vegas« handelt. Falls jemand noch kein Weihnachtsgeschenk hat – noch dürfte die Zeit ausreichen, eine Bestellung zu tätigen, die dann bis spätestens Heilig Abend vor Ort ist.

Cineasten aufgemerkt! Ein weiteres Geldwäscheprodukt hat den Weg in meinen Shop gefunden und schmückt sich mit einem Zitat aus »Fear and Loathing in Las Vegas«. 3-farbiger Flexdruck auf verschiedenen Modellen. Die Shirtfarben sind jeweils individuell wählbar.
  • Share/Bookmark
Categories: Alles Neu

Ist das nicht toll? Ein Buch darüber, dass wir nicht reich geworden sind, obwohl wir es uns fest vorgenommen hatten. Wer hätte das gedacht! Der Konkurrent war mal wieder schneller und hat schon davon berichtet, während ich noch mit den ersten Leseproben für die Lektorin beschäftigt war. Typisch! Und jetzt warte ich schon seit über einer Woche darauf, dass mein neues Spreadshirt-Motiv freigegeben wird, mit dem ich eigentlich die erneute Bloggerei quasi wie mit einem Paukenschlag eröffnen wollte. Aber irgendetwas ist da schief gelaufen und jetzt will ich mal abwarten und hoffen, dass die das Problem schnell beheben können.

Ach ja, der Herr Flechsig hatte ja die Probleme mit der Hackerei. Woraufhin ich erstmal die gesamte Seite lahmlegte, weil ich natürlich auf die Schnelle alle möglichen Passwörter geändert hatte. Ich war gottseidank nicht getroffen, wohlbemerkt aber betroffen und habe gleich dem Gegenspieler einige Sicherheitsüberholungen durchgeführt. Es bleibt zu hoffen, dass dergleichen nicht wieder passiert.

Was erwartet den geneigten Leser also in Zukunft auf diesen Seiten? Nun, es wird ab und zu einige EXKLUSIVE Vorabpassagen aus unserem Buch geben. Wenn das mal nichts ist. Außerdem gehts natürlich weiterhin darum, reich zu werden und so wird es hier wohl ein Feuerwerk der guten Ideen zum Geldverdienen geben. Und ich werde aus meinem jetzigen Leben als Selbständige berichten. Jawohl – aufs faule Studentendasein folgte die gesellschaftlich hochangesehene Position der verantwortungsbewussten und toughen Selbständigen, und das ganz ohne finanzielle Hilfe. Bis jetzt jedenfalls.

  • Share/Bookmark
Tags:
Categories: Finanzen, Hinweise

Was bereits der Kontrahent sehr zeitnah verkünden konnte, muss ich nun mit einiger Verspätung nachholen.

Am Dienstag vor nunmehr fast zwei Wochen stand die Diplomprüfung ins Haus. Und weil ich nicht alles nacherzählen möchte, was der Kontrahent bereits sehr detailliert geschildert hat, nunmehr eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse. Nachdem die erfolgreiche Diplompräsentation ausgiebig begossen worden und einige Stunden Schlaf nachgeholt worden waren, mussten wir zunächst die Räumlichkeiten in der Universität (auf)räumen, was einigen logistischen Aufwand bedeutete, da wir über die letzten Wochen beinahe tonnenweise Material dort angesammelt hatten.

Als sich Florian bereits mental erheblich lockern konnte, galt es für mich noch einmal die Zähne zusammen zu beißen, denn am darauf folgenden Freitag hatte ich meinen ersten Live-Auftritt beim Grand Prix d’Amour im Festsaal Kreuzberg. Nach einem Tag ausgiebigen Übens und dem Versuch, meine ungeschulten Stimmbänder in Form zu bringen, bestand ich meinen ersten Auftritt vor allem auch wegen der zahlreichen Unterstützung der angereisten Fans beinahe souverän, obwohl die Stunden davor natürlich zur Qual wurden. Leider gewann nicht ich den Wettbewerb, da die Juryentscheidung bei dieser Veranstaltung eine sehr subjektive war und ich den einzigen Juror wohl nicht zu überzeugen vermochte, doch Dabeisein ist schließlich alles. Nach dieser letzten großen Hürde konnte auch ich endlich unbehelligt diese beiden schönen Erfolge feiern. Bereits am nächsten Morgen ging es dann sehr kurzfristig für eine Woche in einen kurzen Erholungsurlaub.

An dieser Stelle wird es nun endlich einmal Zeit allen Menschen, die mich und uns mit Spenden, Zuspruch, Tipps und Kritik bedacht haben, von ganzem Herzen zu Danken.

Vielen Dank für die finanziellen Zuwendungen, für die zahlreichen Zuschriften, die durchaus ernst zunehmende Kritik an unserem nicht allzu ernst zu nehmenden Vorhaben, die aufrichtige Anteilnahme und überhaupt, vielen Dank dafür, dass unser wahnwitziges Vorhaben bei so vielen Menschen Gehör fand.

Die Zeit war für mich und natürlich auch für Florian unglaublich anstrengend und ich kann aufrichtig beteuern, dass wir manches Mal an uns gezweifelt haben. Doch wir haben auch so viele schöne Erfahrungen gesammelt und interessante Begegnungen gehabt, dass ich diese Zeit auf gar keinen Fall missen möchte. Mich hat es unglaublich fasziniert zu sehen, wie man andere Menschen von einer zugegeben sehr egoistischen Idee begeistern aber auch verstören kann.

Am Ende ist es dann auch noch eine schöne Sache, dass wir nach Abzug all unserer Ausgaben für die Produktion wieder bei 0 angelangt sind.
Natürlich wird man mit Pfandflaschensammeln und zahlreichen anderen Kleinigkeiten nicht reich. Abgesehen von der Frage, ob man das denn auch wirklich sein muss, um ein erfülltes Leben zu führen, bleibt die Erkenntnis, dass es nicht so leicht ist, auf eigene Faust und mit einer eigenen Idee Geld zu verdienen. Aber auch gar nicht so schwer.

Weil das immer noch ein lohnendes Thema ist, von dem wir denken, dass es einige Menschen interessieren könnte, überlegen wir, wie wir diese Seiten sinnvoll fortführen können. Dabei soll es dann aber weniger um uns gehen, sondern vielmehr um die vielen kleinen und großen Möglichkeiten jenseits des Angestelltendaseins ein Zubrot oder gar ein Auskommen zu finden. Die vielbesprochene Krise könnte für viele Menschen eine Möglichkeit sein, sich damit eingehender zu befassen.

Da ich in den kommenden Tagen etwas Zeit übrig haben werde, ist dies eine gute Gelegenheit, mich etwas mit den Umbaugedanken zu befassen. Außerdem werde ich mich darum kümmern, dass unsere Diplomarbeit umfassend zu Ansicht stehen wird, denn schließlich sollen auch alle indirekt Beteiligten gerne einen umfassenden Eindruck von unseren Beweggründen, unserer Herangehensweise, Überlegungen und Zweifeln während des Versuchs erhalten.

Schließlich, wenn das alles doch nichts ist, könnte man tatsächlich den Vorschlag eines Tippgebers in die Tat umsetzen und die Seite verkaufen, da die Adresse mittlerweile einen ziemlich guten Google-Rank besitzt.

  • Share/Bookmark
Tags: , , ,
Categories: Musikbusiness

auf die Bühne des internationalen Musikgeschehens. Bereits vor zwei Wochen war das Video fertig und anschaubereit bei youtube aufgestellt. Doch der Song war noch nicht verfügbar und ich musste die Füße noch etwas still halten. Nun aber ist es endlich soweit und ich kann an dieser Stelle exklusiv das Video zum ersten Superhit von Uschi International präsentieren. Der Hit ist ab sofort bei iTunes verfügbar.

Außerdem wird die Uschi am 22. Mai im Festsaal Kreuzberg beim Grand Prix d’amour zum ersten Mal ihre Bühnentauglichkeit unter Beweis stellen. Oder auch nicht.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal ein riesengroßes Dankeschön an Katrin Cremer aussprechen, die sich aufopferungsvoll und mit Herzblut unter Verzicht auf mehrere erholsame Nächte der Produktion dieses Videos angenommen hat. Abgesehen von einigen bescheidenen Beiträgen meinerseits während der Konzeption und der Produktion geht alles auf ihre Kappe. Ein weiteres großes Dankeschön geht außerdem an die duldsamen Tänzerinnen und Tänzer, Sandra, Yuky, Philde, Pierce und Florian. Und auch noch einmal gesondert an Sandra, die so schöne Promofotos von mir gemacht hat.

  • Share/Bookmark
Categories: Hinweise, Internet Portale und Plattformen, Wissen

versucht man natürlich auch in der Universität die Gemütlichkeit herzustellen, wenn man sich dort tagelang aufhält. Das darf natürlich nur ganz dezent geschehen. Immerhin konnte ich meinen Arbeitsplatz mit einem gutgemeinten Hinweis aus einem Glückskeks schmücken, den mir jüngst die nette Verkäuferin eines thailändischen Schnellrestaurants zugesteckt hatte:

Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr

Übrigens habe ich durch meine bescheidene Spinnerei bei bonspin bereits 8 Punkte sammeln können. Und die gab es allesamt für eine einzige Idee. Zwar ist die Zeit momentan knapp bemessen, doch ab und zu mal ein paar Minuten über fremde Probleme nachzudenken kann durchaus ganz erfrischend sein.

  • Share/Bookmark
Categories: Hinweise, Wissen

ist genommen. Am Donnerstag schafften wir es buchstäblich in den letzten Sekunden, unsere Dokumentation abzugeben. Der Weg dorthin während der letzten Tage war lang und beschwerlich, vor allem aufgrund der vielen Steine, die noch beseitigt werden mussten. Da wäre zum einen der organisatorische Aufwand. Natürlich schafft man es nicht (jedenfalls wir, es soll ja Leute geben, die immer alles rechtzeitig erledigen) vorher alles unter einen Hut zu bekommen, da müssen dann in letzter Minute noch Scheine und Unterschriften beschafft, geeignete Theoriethemen ausgewählt und Teile der Prüfungskommission neu besetzt werden.

Zu allem Überfluss verabschiedete sich die Grafikkarte des Kontrahenten am letzten Sonntag in die ewigen Jagdgründe. Es folgten Datensicherung, Informationsbeschaffung über das Problem und wie es zu lösen sei und schließlich die Abgabe des Rechners zur Reparatur. Gottseidank fielen dafür aus Gründen der Kulanz keine zusätzlichen Kosten an. Lediglich ein Expressaufschlag in Höhe von 40 Euro musste entrichtet werden und pünktlich nach der Abgabe der Dokumenation war der Rechner wieder einsatzbereit. Abgesehen von den Ängsten und Befürchtungen kostete uns das einen ganzen wertvollen Tag. Die Gestaltung der abzugebenden Arbeit konnte dann relativ reibungslos in der Universität fortgesetzt werden. Bis auf ein paar Ausflüge um eine Dusche einzunehmen, kampierten wir zusammen mit zwei weiteren Geplagten rund um die Uhr im Universitätsgebäude. Glücklicherweise gibt es seit dem letzten Semester eine zwar unbequeme, aber in solchen Momenten dennoch höchstwillkommene Couchgarnitur in Reichweite. So sparte man sich die aufwändige Heimreise und fand immerhin 2 bis 3 Stunden Schlaf des Nachts. Immer schön im Wechsel, damit jeder einmal ausruhen konnte.

Unsere zunächst wunderbare Idee, das Machwerk in der Uni auszudrucken, um damit unschönen Farbstichen rechtzeitig entgegenwirken zu können, erwies sich schließlich als eine verhängnisvolle Entscheidung. Vor allem, weil wir dadurch die Fertigstellung immer weiter hinauszögerten. Geplant war zunächst, alles am Mittwoch abend fertig gedruckt und zum Binden in einen nahe gelegenen Copyshop zu bringen. An einen Buchbinder war im Traum nicht zu denken, das war uns bereits lange vorher klar. Das Vorhaben des Bindens verschob sich schließlich auf Donnerstag früh um 8 Uhr, dann auf um 9, selbst um 10 hätte vermutlich noch ausgereicht. Doch unser Plan wurde vom Drucker und unserer eigenen Unfähigkeit vereitelt. Bereits der Probedruck offenbarte einen gravierenden Gelbstich, der auch nach zigmaligen Versuchen, die Datei anders herzustellen, nicht auszulöschen war. Während der Kontrahent mit Farbprofilen rang, stellte ich zunächst einen kleinen Dummy her.

Ein weiterer Zeitfresser, den wir zwar bedacht, aber stets weiter hinausgeschoben hatten, war das sogenannte Ausschießen. Die fertige Dokumentation bestand aus knapp hundert Seiten, verteilt auf drei Hefte, die eigentlich mittels einer Rückstichheftung gebunden werden sollten. Man kennt das von Zeitschriften, da hat man dann mehrere Bögen, die in der Mitte geklammert sind. Die Schwierigkeit bestand nun darin, die einzelnen Seiten so auf A3 Bögen zu montieren, dass zusammengeklappt und geheftet jede Seite an ihrem richtigen Platz ist. Dazu diente der Dummy. Nachdem nun im Kleinen alles an der richtigen Stelle saß, musste das ganze nur noch am Rechner zusammengebaut und richtig ausgedruckt werden, sodass auch Vorder- und Rückseite aufeinander passten. Aufgrund der Übermüdung kam es natürlich reihenweise zu Fehlern. Nachfolgend sieht man sämtliches Material, dass zu nichts zu gebrauchen war:

Fehldrucke

Mit dem Gelbstich mussten wir uns schließlich abfinden. Halb zehn überredete ich den Kontrahenten dazu, zum Einsteinufer zu fahren, wo sich das Verwaltungsgebäude befindet, denn dort mussten bis spätestens 12.30 Uhr alle noch fehlenden Scheine abgegeben werden. Da er sich knapp am Rande des Wahnsinns befand und mit ihm keine Seite fehlerlos zu drucken war, erschien mir das als der einzig richtige Weg. Ich mobilisierte noch einmal alle Geistesreserven, hoffte, dass niemand den Raum betreten und mich stören würde und konzentrierte mich aufs Drucken. Stück für Stück arbeitete ich mich voran, bis schließlich der Kontrahent wieder da war.

Zwar hatte er alle notwendigen Unterlagen abgegeben, aber an eine Fertigstellung glaubte er offenbar nicht mehr. Als er sah, dass der Druck fast fertig war, fasste er neuen Mut und begann zu falten. Vier mal drei Hefte wurden nun in Windeseile gefalzt, ineinander gesteckt, beschnitten und mittels eines roten Bindfadens zumindest pro Forma zusammengebunden. Je drei Hefte bildeten ein Exemplar und wurden mit einer Banderole verschnürt. Die fertigen Exemplare sahen für das, was sie durchmachen mussten, unverschämt gut aus. Zeit für ein Beweisfoto blieb leider nicht, in letzter Sekunde konnten wir die, sagen wir halbfertigen, Stücke im Sekretariat abgeben.

Mit einem Schnapps stießen wir und die anderen beiden Diplomandinnen schließlich auf die Abgabe der Dokumentation an. Eine zentnerschwere Last fiel von uns ab und schlagartig war ich betrunken und hundemüde. Nach über dreißig Stunden ohne Schlaf, und nur einigen wenigen Stunden in den letzten Tagen insgesamt, schaffte ich es gerade so nach Hause, wo ich bis auf eine kurze Unterbrechung für 16 Stunden ins Koma sank. Dem Kontrahenten erging es ähnlich.

Nach einem Tag Verschnaufspause mit Dingen wie Wäsche waschen und einkaufen gehen ging es gestern erneut ans Werk. So ein Dilemma kann und darf nicht noch einmal passieren. Die Präsentation in einem Zustand wie am letzten Donnerstag abhalten zu müssen wäre ein Alptraum. Da die Dokumentation wichtiger Bestandteil des ganzen Projektes ist, machten wir uns zunächst an die Arbeit, das halbfertige Ding vom Donnerstag noch einmal zu überarbeiten. Die bereits entdeckten und beseitigten Fehler verursachen mir bereits Magenschmerzen und ich hoffe, dass wir das je wieder wettmachen können. Sobald sie zeigungsfähig ist, werden wir sie an dieser Stelle natürlich komplett veröffentlichen.

  • Share/Bookmark